Das Gesetz der Wiederholung

Kategorie: Erweitertes Bewusstsein. Mentale Gesundheit.
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Wirklich ist für dich nicht, was ist, sondern das, was du glaubst. Und das, was du glaubst, ist schlichtweg das, was du oft genug wiederholt hast. Das ist das Gesetz. 

Das, was wir immer wieder üben und wiederholen können wir besonders gut. Es wird sozusagen stärker in unserem Leben. Wir können all das mit jedem Tag, an dem wir es wiederholen, immer besser.

Auf diese Weise hast du sprechen, schreiben, lesen und laufen gelernt. Du hast lange genug zugesehen, zugehört und es geübt. Solange, bis du es perfekt konntest. Heute denkst du nicht einmal mal mehr darüber nach, dass du es kannst. Und genau da ist der Schlüssel.

Alles in deinem Leben, unterliegt dieser Gesetzmäßigkeit und mit dem Wissen darum, kannst du sie ab jetzt für immer für dein Leben nutzen.

Dieses Gesetz gilt auch für die Gedanken, die du denkst. Einfach für alles, das du jeden Tag, immer und immer wieder, wiederholst. Es ist egal was es ist. Allein der Umstand, das du es wiederholst, sorgt dafür, dass es sich immer stärker in dir verfestigt und dein Leben auf entsprechende Weise beeinflusst.

Solange du denkst wie du denkst, gestaltet sich dein Leben durch dich danach. Das ist das Gesetz.

Es dient dir und deiner VOR-STELLUNG von Realität. Wichtig. Nicht das was wirklich ist, sondern das, was du dir vorstellst. Es steht wörtlich vor dem, was ist ist. Es ist davor gestellt. Wie eine Art Filter, die du (unbewusst) erzeugst.

So können wir selbst Dinge sehen oder für wahr nehmen, die für andere Menschen gar nicht existieren. Es ist einfach nicht Teil ihres Lebens, weil es nicht Teil ihrer Filter und ihrer Wiederholungen ist.

Indem du das, was du dir vorstellst, ab sofort bewusst änderst, ändert sich alles!

So wiederholst du nicht mehr das, was war, sondern etwas Neues, das du selbst gewählt hast. Dadurch wird sich all das in deinem Leben ändern, das du neu gewählt hast zu wiederholen. Du schwächst das, was du nicht mehr übst und stärkst nun das, was du selbst beschlossen hast zu üben und zu wiederholen.

Der Ursprung von allem ist nicht außerhalb von dir – er ist in dir.

Es ist dein Geschenk hier auf Erden.
Das Geschenk für dein Leben. 
Nutze es weise!

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Die Koordinaten des Glücks

Kategorie: Erweitertes Bewusstsein. Mentale Gesundheit.
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Kann ich ein freudiges und ausgeglichenes Leben in der Ungewissheit führen? Oder muss ich erst noch dies oder jenes wissen, brauchen, erledigt, erreicht, erfüllt, gemeistert oder überwunden haben, damit ich endlich glücklich sein kann?

Findet Glück eigentlich jetzt oder später statt? Muss ich etwas geben, um Glück zu bekommen oder habe ich es einfach? Gibt es Koordinaten wie und wo ich Glück finden kann? Was genau ist denn überhaupt die Definition von Glück? Kann mir das mal einer sagen!


Woran würde ich erkennen, dass ich glücklich bin?

Woran würde ich für mich erkennen, dass ich glücklich bin? Muss ich dafür etwas tun, haben, können oder muss ich vielleicht sogar eher etwas lassen? Kann ich Glück fühlen oder sehen oder sehen das andere für mich? Ist es messbar, abbildbar, skalierbar? Bin ich eigentlich für mich oder für andere glücklich? Oder Beides? Und kann ich mich glücklich fühlen, selbst wenn du sagst: „So kann man doch nicht glücklich sein!“ Kann ich es dann noch sein?

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Kann ich den Tag genießen und glücklich sein, selbst wenn ich nicht weiß, was der Tag mir bringt? Brauche ich Pläne und Ziele, damit ich erfüllt bin – oder hindern mich diese eher daran? Woher weiß ich, was richtig und falsch für mich ist? Gibt es das überhaupt? Muss ich das wissen? Und wenn ja, wofür? 

Hindern mich meine Fragen daran einfach zu leben? Brauche ich Antworten, um (glücklich) zu sein? Oder ist es möglich einfach (so) zu sein?

Kann ich in das Leben hinaus gehen, die Ungewissheit umarmen und einfach annehmen was ist?

Ist das mein Glück?


Das Ticken der Seele

Buckminster Fuller hat Synergie als das definiert, was ein ganzes System, ja einen Organismus eigentlich ausmacht. Ein Organismus ist nicht nur die Gesamtsumme all seiner Teile, sondern es kommt noch etwas anderes hinzu:

„Sind alle Bestandteile zu einem funktionierenden Ganzen verbunden, tritt ein ‚synergetischer Faktor‘ hinzu – der bringt es zum Ticken. Wurde eine Uhr in ihre sämtlichen Bestandteile zerlegt, dann tickt sie nicht mehr. Ist die Uhr wieder zusammengebaut, dann tickt sie wieder. Das Ticken ist etwas Zusätzliches. Kein Einzelteil ist dafür zuständig. Es ist das Ganze, welches tickt. Das Ticken ist die Seele. Aber es stellt sich nur in der organischen Ganzheit ein.“

Dein Sein ist das Ticken dieser ganzen Existenz. Durch Sezieren findest du es nicht. Keine Naturwissenschaft kann es entdecken, keine Philosophie wird darauf stoßen – das kann nur deine Haltung zu dir selbst. 

Entscheide dich Verantwortung für dein Sein, für dich und dein Leben zu übernehmen – für alles was geschieht und geschehen ist. Du bist ein Teil davon.

In dem Moment, in dem du aufhörst etwas vorzugeben zu sein, was du gar nicht bist und einfach nichts (mehr) bist – genau dann bist du alles!

Dann ist es plötzlich da:
Das Ticken. 
Dein Sein. 

Du und das Leben.

Das Universum in dir

Der Mond und der unruhige See

Wenn sich der Mond in einem unruhigen See voller Wellen spiegelt, dann ist nur das Spiegelbild des Mondes aufgewühlt. Der Mond selbst, bleibt davon unberührt. Er scheint ganz klar, kraftvoll und ruhig am Himmel.

Es ist nicht der Mond selbst, sondern das aufgewühlte Wasser, das die Illusion erzeugt. Lass darum das Wasser im See sich beruhigen und du wirst das perfekte unverzerrte Bild des Mondes entdecken.

Das vollkommene Bild deines Seins.

Wie das Spiegelbild des Mondes, so wird auch das Universum in dir, durch deine innere geistige Unruhe verzerrt. Das was du bist, dein ursprüngliches Wesen bleibt unversehrt in dir.

Es sind die Wellen deiner falschen Überzeugungen, Gewohnheiten, Vorstellungen und Erwartungen, die durch deine Umwelt in dir entstanden sind. Sie lassen das mächtige Bild in dir verzerrt erscheinen.

Lerne also deine innere Unruhe, deine mentalen Wellen zu beruhigen und du wirst dein einzigartiges Sein mit all deinen dir natürlich gegebenen Fähigkeiten völlig klar erkennen können – so wie auch der Mond.

Unerwünschte Dinge akzeptieren und loslassen können

Kategorie: Mentale Stärke. Mentale Gesundheit.
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Die meisten Menschen haben eher wenig bis gar keine Vorstellung davon, was sie wollen. Wissen jedoch ganz genau, was sie nicht wollen.

Im Bestreben darum, unerwünschte Dinge oder Ereignisse in unserem Leben zu vermeiden, handeln viele noch in einer Art und Weise, die dazu führt, dass sie genau das Gegenteil davon bekommen.

Wir haben nicht das Recht etwas an dieser Welt auszusetzen

Wir haben nicht das Recht etwas an dieser Welt auszusetzen oder sie zu ändern. Es ist wie mit den Bildern in einer Galerie – du musst sie auf einer gewissen Ebene alle akzeptieren, wie sie sind, ob dir die Bilder gefallen oder nicht. Selbst wenn es dort einige Bilder gäbe, die dir nicht gefallen: Würdest du auf die Idee kommen zu verlangen, dass die Bilder abgenommen werden sollen, nur weil sie dir nicht gefallen? Auf eine gewisse Art und Weise machen wir das mit den Menschen in unserem Leben.

Indem wir etwas kritisieren oder bekämpfen ziehen wir es in unser Leben. Und je aktiver wir uns gegen etwas wehren, desto aktiver werden wir von dem bedrängt, was wir kritisieren. Es ist wie ein Spiegel. Du könntest endlos wiederholen: „Lass mich in Ruhe. Hör auf. Geh weg!“ Vielleicht denkst du dabei auch, dass du dich dagegen wehrst. In Wirklichkeit nährst du es so noch mehr und verstrickst dich immer tiefer darin. Indem du ausrastest, dich verärgern lässt und kritisierst, nimmst du am Spiel teil und bleibst Teil der Energie. Und selbst wenn du es ablehnen würdest, versorgst du es auch hier mit deiner Aufmerksamkeit, mit deiner Energie.

Befreie dich selbst aus diesem Kreislauf: Akzeptiere und lass los …

Wichtig! Das Wort Akzeptanz wird dabei oft missverstanden. Denn etwas zu akzeptieren, bedeutet nicht, dass du jetzt etwas, dass du zuvor vielleicht bekämpft hast jetzt wie gegen deinen Willen zulässt. Nein. So fängst du entweder an dich dem zu widersetzen oder es kann in dir Wurzeln schlagen und verfestigt sich noch mehr. Es geht vielmehr darum, dessen Existenz anzuerkennen. Im Sinne von „es ist wie es ist“, allein ich gebe die Bedeutung. Ohne mich gäbe es die Bedeutung nicht.

Akzeptieren und es dann loslassen bedeutet, etwas durch dich hindurch fließen zu lassen und dann „Winke-Winke“ zu machen. Bleibe im Fluß, wie das Wasser, das einfach fließt. 

Wenn du dich von Gedanken über Dinge, die dir nicht gefallen, stören lässt, werden diese Dinge in deinem Leben auftauchen.

Ob du etwas magst oder nicht, spielt keine Rolle. Fakt ist: Wenn sich deine Gedanken und Gefühle um diese eine Sache drehen, so wird die gedankliche Energie auf eine bestimmte Frequenz fixiert. So gerätst du auf eine entsprechende Lebenslinie, wo der Inhalt deiner Gedanken in Hülle und Fülle existiert und genährt wird – durch dich.

Wenn du etwas nicht haben willst, lerne anders zu denken.

Etwas aus seinem Leben ziehen zu lassen, bedeutet weder es zu meiden, noch es zu ignorieren. Etwas zu meiden oder zu ignorieren bedeutet, es in seinem Leben zu tolerieren, indem du dich aktiv bemühst, ihm zu entgehen. Dafür muss das, was du ziehen lassen willst aber bleiben. Verstanden? So kann es nicht gehen. So bleibt es unbewusst bei dir. Du brauchst es dafür.

Etwas einfach loszulassen bedeutet hingegen, überhaupt nicht darauf zu reagieren. So kannst du frei davon werden. Das ist am Anfang ein bewusster Prozess, in dem du dich vor allem auch körperlich entspannst. Bis es dann zur Normalität wird und du dich in Situationen wieder findest, in denen du dich vor langer Zeit vielleicht mal aufgeregt hast und du spürst, das es auf einmal gar nichts mehr mit dir macht. Du hast die daran gebundene Energie einfach ziehen gelassen. 

Stell dir einmal vor du hörst einen bestimmten Radiosender. Jeden Tag wachst du auf und hörst den dir schon lange verabscheuten Radiosender – die Welt, die dich umgibt und die du wahrnimmst, wie du sie eben wahrnimmst. Wie lange möchtest du dir diesen Radiosender noch anhören? Ändere die Frequenz!

Mama und Papa haben es doch nur gut gemeint. Stimmt!

Kategorie: Mentale Stärke. Mentale Gesundheit.
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Überfüllt mit all den Konditionierungen, Gewohnheiten und Zwängen, laufen wir umher wie ein mentaler Flickenteppich. Gewebt aus all den klugen Sprüchen, ungefragten Ratschlägen und limitierenden Glaubenssätzen, all der Menschen, die uns bis heute begleitet haben. Dabei haben wir das Gefühl, die Anderen besser, als uns selbst zu kennen. Und nun?

Mal all den gut gemeinten Ratschlägen zum Trotz. Egal ob sie von Mama, Papa, Geschwistern, der ersten großen Liebe, der besten Freundin, dem besten Freund, der ersten Grundschullehrerin, dem Trainer oder oder oder kommen. Es ist wie es ist. Wir hängen in uns selber fest. Ist das nicht herrlich?

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Lass mal ne Runde abhängen

Also wenn wir da schon so hängen, wäre doch eine schöne Schaukel genau das Richtige oder eine gemütliche Hängematte. Denn da können wir uns so richtig schick hängen lassen. Ne Runde abschaukeln. Ne Runde abhängen.

Aber nein, wir müssen uns bei den anderen reinhängen und auf jeden Fall ordentlich jammern. Die anderen müssen unbedingt erfahren, wie schlimm es um uns steht und das unsere Kindheit auch viel schlimmer war, als die aller Anderen da draußen.

Echt jetzt?

Na klar! Wir müssen es schwer nehmen. Ja so richtig schwer. Viel schwerer als es ist, damit wir uns ordentlich Gehör verschaffen für etwas, das wir selber doof finden und nicht mehr haben wollen. Aber wir haben uns hier schonmal mitgeteilt und Position bezogen.

Sinn hin oder her. Darum geht es nicht. Wir wollen Recht haben – und das, um jeden Preis.

Die Sache ist Ernst! Wirklich?

Was für ein Quatsch. Aber das dürfen wir doch nicht sagen, denn die Sache ist Ernst. Ja sogar ernster als du vielleicht denkst, ernster als wir alle denken. Sonst hört uns ja keiner zu und keiner nimmt uns ernst. So geht das nicht. Und wenn alle Stricke reißen, dann müssen wir eben drohen und erpressen. Selbst wenn wir uns damit selber schaden. Egal. Hauptsache wir haben Recht und behalten Recht. Basta.

Und dann dieses: „Siehste. Hab ich doch gesagt.“ Ja, ja, der Klassiker.

Ich bitte dich, nur ganz kurz – wenn das bei dir irgendetwas auslöst und dir das vielleicht bekannt vorkommt. Frage dich für einen Moment: „Wirklich jetzt? Zu welchem Preis? Also wirklich wirklich? Hilft mir dieser Gedanke gerade oder schadet er mir bzw. anderen eher?

Unsere Story will leben

Ja genau, unsere Story will leben – um jeden Preis! Sogar um den Preis unseres eigenen Lebens. Das wir uns ganz anders vorgestellt haben. Aber wir müssen das jetzt erstmal regeln. Damit wir hier Klarheit schaffen und so. Ey Ey Sir!

Weißt du, Recht haben, hat immer (s)einen Preis. Und damit meine ich nicht den finanziellen Aspekt, sondern das, was du dafür aufgibst. Nur damit die Story weiter erhalten bleibt.

Ja das gilt selbst für eine Story, die wir selber gar nicht schreiben wollen. Vielleicht ist es sogar die Story eines anderen, die wir weiterschreiben. Weil wir uns nicht getraut haben es selber zu tun oder oder oder. Gewiss. Doch so ist es nun einmal. Wirklich?

Wenn du ganz genau hinschaust, erhält oder erschafft dir diese Story überhaupt nicht das, was du wirklich willst. Die wahre Absicht, dein wahres Anliegen ist ein ganz anderes. Doch die Story blendet dich. Du bist nicht die Story. Doch du wirst weiter dieses Story sein, ja du wirst zu ihr, wenn du ihr weiter glaubst und danach lebst.

Indem du genau diese Geschichten aufgibst – ja die Geschichten der Anderen, die nur Teil des Flickenteppichs deines Verstandes sind, hast du vielleicht das Gefühl dich aufzugeben oder selber zu verraten. Doch du irrst. Das ist die Lüge und Logik deines Egos. Ganz im Gegenteil! Indem du diese Geschichten einfach loslässt, nicht kämpfst oder fluchst oder dich ärgerst. Nein. Lass sie einfach los und du wirst sehen, du bist frei. Denn du bist nicht die Geschichte deines Verstandes. Der mag es am liebsten kompliziert. Doch das Leben selbst, es ist einfach!


Lieber Verstand, wir müssen reden!

Kategorie: Mentale Stärke. Mentale Gesundheit.
Lesezeit: ca. 3 Minuten

Wir haben alles und doch nicht genug oder nicht das, was wir scheinbar wollen. Doch was ist es, das fehlt – was immer wieder unser Unglück will?

Lieber Verstand, die Zeit ist gekommen. Bitte lass uns reden!

Ich weiß, du kategorisierst gern in gut und schlecht, in schwarz und weiß. Ich weiß du entstammst der dualen Welt. Doch weißt du, die Welt ist so viel bunter wie du denkst. Und was uns manchmal im Leben widerfährt, wirkt nur auf den ersten Blick so als ob es nicht gut wäre, doch wenn wir weiter gehen, erkennen wir, dass sich genau dadurch alles in unserem Leben noch so viel besser und schöner entwickeln kann. So sind gut und schlecht nicht zwei Dinge, die für sich stehen, sondern zwei Teile, die zu einer Einheit gehören.

Ich weiß du kannst nur linear denken und speist dabei all dein Wissen aus der Vergangenheit für die Planung einer Zukunft. Doch dadurch erschaffst du immer wieder das Gleiche. Weißt du, die Welt ist so viel reicher als das Wissen und die Gedanken, die du über sie hast. Wunder sind nicht Teil deiner Welt. Sie finden außerhalb von dir statt. In jedem Moment gibt es unendlich viele Möglichkeiten. Mehr als du dir vorstellen kannst. Lass es uns doch einfach mal zulassen und erlebbar machen. Ich weiß du kontrollierst so gern und ich weiß du hast Angst. Ich habe sie auch.

Lieber Verstand bitte sage mir…

„Ist heute Morgen die Sonne aufgegangen?“ Denn wir brauchen sie um auf dieser Erde überhaupt leben zu können.
„Hast du genügend Sauerstoff zum atmen?“ Denn ohne Sauerstoff würde ich sterben.
„Hast du genügend Wasser?“ Denn Wasser ist die Grundlage allen Lebens auf dieser Erde.
„Hast du genügend Nahrung?“
„Hast du Kleidung zum anziehen?“
„Hast du ein Bett, in dem du kuschelig und ruhig schlafen kannst?“
„Hast du ein zu Hause, eine Wohnung, ein Haus? Ein Ort, an dem du für dich sein kannst, die Türe schließen kannst, die Fenster schließen und wieder öffnen kannst?“Hast du eine Heizung, die dich wärmt an kalten Tagen?“

Ich könnte immer weiter so fortfahren. Und ich weiß, dass nicht du es bist, der all das im Leben hat oder erlebt, ich bin es. Und doch wird es durch mich erfahrbar für dich. Und somit hast du es auch. Also, wer braucht es wirklich, wer hat es wirklich und wer sagt, dass ich es brauche? Und wer oder was ist dieses Ich? Bist es Du?

Also bitte sage mir doch, was hast du, dass dir immer zu fehlen scheint? Bitte sage mir, was es ist, dass stets in dir das Gefühl weckt nicht genug zu bekommen, zu kurz zu kommen.

Verstand sage mir doch: Was willst du von mir?

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Bitte sage mir, was es ist, dass du die Schuld immer bei den Anderen suchst.
Bitte sage mir, was lässt dich so traurig und leer sein – in einer Welt die so bunt und wunderschön ist.

Bitte sage mir, wie können wir es schaffen zu sehen? Wirklich zu sehen – um zu erkennen! Wie können wir es schaffen unser Leben und die Welt zu lieben so wie sie ist?

Sorry lieber Verstand, aber so geht das nicht weiter mit uns beiden.

Hier muss sich jetzt was ändern! Und wenn du nicht bereit dazu bist, dann werde ich es für mich tun. Einfach für mich. Und ich weiß, wenn ich es für mich tue, bist du ein Teil davon. Es betrifft dich auch. Doch nur so kann ich etwas Neues und Anderes erleben. Du zeigst mir nur immer wieder, was ich schon kenne: Was ich fürchte, was ich liebe, was ich verabscheue, was ich kann, was ich nicht kann, was andere nicht können, was andere besser können usw. Ich möchte anfangen etwas anderes zu glauben. Ich möchte es für möglich halten, dass du dich irrst. Und das gilt es herauszufinden. Jetzt!

Hättest du ein paar wirklich brauchbare Ideen oder Ratschläge für mich?
Es scheint mir nicht so. Es ist immer wieder das Gleiche. Doch warum höre ich dann immer wieder auf dich? Warum höre ich immer noch auf dich? Ich möchte das jetzt ändern, ich möchte es wenigstens ausprobieren, um zu schauen, was es noch da draußen gibt. Was das Leben noch alles für mich bereit hält. Denn diese deine Welt kenn ich schon. Jetzt möchte ich den anderen Teil erleben.

Es scheint mir, ich kann nicht ohne dich und du nicht ohne mich. Irgendwie sind wir ein Teil von etwas gemeinsamen. Du bist ein Teil von mir, so wie ich ein Teil von dir bin. Und nun? Wollen wir nicht zusammen anfangen das Beste hier aus der Nummer zu machen. Auch wenn es außerhalb deiner Kontrolle und deines Wissens liegt? Wollen wir es einfach gemeinsam wagen? Was meinst du?


Wessen Leben lebst du?

Kategorie: Mentale Gesundheit. Überwindung des Ego.
Lesezeit: ca. 5 Minuten

Erschaffst du dein Leben für Andere oder erschaffst du dein Leben für dich? Versteht mich richtig. Bei Fragen wie diesen springt allzu gern direkt das Ego an. Es geht hier nicht darum, dass wir ein Leben gegeneinander führen und jeder für sich versucht das Beste rauszuholen, egal was mit dem Anderen ist. Es geht darum, dass wir wieder näher zueinander rücken, uns einander öffnen und das miteinander (Er)schaffen und (Er)Leben.

Wir können nur aus uns selber heraus die Welt erleben und erschaffen. Wir können dabei aus der Liebe und Zufriedenheit heraus für uns und andere handeln. Oder aber wir tun es, um etwas zu beweisen, um jemandem etwas auszuwischen oder weil wir versuchen etwas zu vermeiden. Das ist es, was ich meine, wenn wir etwas für Andere statt für uns selbst leben.

Wir können es jedoch nur schaffen aus uns selbst heraus für unser Leben zu leben, wenn wir in unserer Wahrnehmung so bewusst sind, dass wir den Unterschied erkennen zwischen dem, was ich aus eigener oft unbewusster Furcht oder dem Ego heraus tue und dem, was ich einfach aus mir heraus tue. Ohne Bedingungen oder Vorgeschichte. Ich weiß, der Grad hier ist sehr schmal. Die Energie darin ist ja auch sehr fein und sie ist geschickt uns darin zu täuschen. Ich weiß du fühlst bereits, was ich meine. Bleib bei mir und lass uns deinen Verstand – der gerne verstehen will, noch ein Stück mitnehmen auf die Reise.

Klar ist, in beiden Fällen tun wir etwas für uns. Der Unterschied darin ist, das wir das eine z.B. auf einer Schutzfunktion basierend tun und das Andere schlichtweg aus uns selbst heraus. Nenn es gern absichtsloses Handeln. Hingabe. Manchmal auch die Momente, wo das Ego dann aufschreit: „Das kannst du jetzt nicht tun. Er hat doch dies und jenes gemacht. Deshalb müssen wir es ihm heimzahlen und es ihm gleich tun. Das hat er verdient. Er muss verstehen, dass das falsch ist und ich im Recht bin. Vorher werde ich mich nicht mit ihm vertragen.“ Und so weiter und so fort. Please don’t! Ich weiß diese Stimme ist stark. Doch folge diesem Pfad nicht. Das schärft die Schere der Trennung, die wir im Herzen alle nicht wollen. Denn wenn wir in diese Situation reinfühlen, ist das nur Schmerz. Und wir können uns nicht von diesem Schmerz befreien, wenn wir mit dem Schmerz kämpfen. Das macht nur noch mehr Schmerz. Und wir dürfen erkennen, das kein Mensch da draußen deinen Schmerz heilen kann. Das kannst nur du selbst.

Und da stehen wir wieder. Allein mit dem was wir da denken und fühlen. Was wir wollen und nicht wollen und dann auch noch dieses richtig und falsch. Doch weißt du. Du klebst doch auch nicht deinem Partner/ deiner Partnerin das Pflaster auf den Finger, wenn du dich geschnitten hast. Das ergibt doch keinen Sinn. Und dennoch versucht unser Verstand uns das irgendwie weiß zu machen. Im Grunde ein ziemlich miserabler Ratgeber, oder?

Wenn wir dann nicht aufpassen, knüpfen wir unser Leben permanent an Bedingungen oder Erwartungen. An uns selbst und Andere. Und wenn dann die Dinge anders laufen, als wir sie gerne hätten… Nunja, ich glaube den Satz brauch ich nicht zu beenden ,-)

Viele sagen dann: „Mein Leben ist wie eine Achterbahn.“ Doch hast du selbst diese Achterbahn konstruiert und gebaut. Also klar, diese Achterbahn ist genial und keine ist besser und sie ist wirklich beeindruckend. Doch mal ehrlich, ist das nicht verrückt?

Wir werden nicht dauerhaft fröhlichere und glücklichere Menschen durch die Anderen. Es beginnt bei uns. In uns. Wahre und tiefe Freude kann nur durch uns selbst entstehen. Und sie wird mehr, indem wir sie dann mit den Anderen teilen. Dass das auch anders rum hervorragend und genial funktioniert, erfahren wir immer dann, wenn andere nicht so gut drauf sind und ihren Frust an uns ablassen. Und wenn wir dann nicht gut aufpassen, laufen wir selber den Rest des Tages genauso mies gelaunt durch den Tag und stecken dann noch mehr Menschen damit an. Das wollen wir doch gar nicht, oder?

Solange wir also unser Lebensglück immer wieder von den äußeren Umständen abhängig machen, sitzen wir in der Falle. Sind die Umstände nicht so, wie wir sie gern hätten, fühlen wir uns schlecht. Läuft alles so, wie wir es wollen, dann fühlen wir uns gut. Und was heißt denn eigentlich gut oder schlecht? Am Ende ist es die Bedeutung die du gibst. Indem wir immer wieder versuchen alles durch Kontrolle zu regeln, landen wir immer wieder an der gleichen Stelle. Und dann noch eine Runde mit der Achterbahn. Huuui!

Wir sind nicht hier, um das Leben der Anderen zu leben, denn die gibt es bereits. Je weiter wir von unserem eigenen Weg abkommen, umso mehr Kampf und Anstrengung begegnet uns. Umso unglücklicher und unzufriedener werden wir. Das ist doch im Grunde wundervoll. Voll clever durchdacht. Doch unser Verstand will es wieder besser wissen und noch ein paar Runden für uns drehen und es anderen beweisen und zeigen. Manche haben ja auch Freude beim Achterbahn fahren. Vielleicht kannst du es wie dein eigenes Lebensbarometer sehen. Und mal ehrlich, das Wetter sagt ja auch nicht, voll blöd heute regnet es. Die Sonne folgt dem Regen so wie der Regen der Sonne folgt. Nur Sonne würde hier vieles aussterben lassen und Regen lässt alles Gedeihen. Ist es nicht auch so bei uns Menschen? Manche Regenphase – nenne es gern deine Tränen, die gefloßen sind, hat uns Klarheit und Blüte für unser Leben gebracht. Hat die Wolken verziehen lassen und die Sonne konnte wieder scheinen. Manchmal schöner als zuvor. Also danke Regen! Lass es uns mal so sehen. Da kommen Regenwolken, wie schön. Mal sehen was dieses mal erblühen wird. Ich bin bereit.

Alles fließt permanent. Nichts steht still. Hör auf es aufhalten zu wollen mit deinem Verstand. Dein Leben möchte dir helfen. Es möchte dir zeigen, das du bitte einen anderen Weg wählen sollst. Wehrst du dich noch oder traust du dich schon? Hast du Vertrauen in das Leben? Glaubst du es möchte dir schaden oder dir helfen? Egal welche Wahl du treffen wirst – du wirst Recht haben!

Du bist hier, weil dein Leben durch dich gelebt werden möchte. Bist du bereit für dieses Leben? Bist du bereit für dein Leben?

Es ist Zeit für eine neue Welt! Diese Welt beginnt in dir.

Du bist genug!

Kategorie: Mentale Gesundheit. Transformation der Angst.
Lesezeit: ca. 5 Minuten

Tagein, Tagaus haben wir Angst. Es scheint als gäbe es keinen einzigen Tag in unserem Leben, an dem wir uns nicht vor irgendetwas zu fürchten scheinen.

Wir haben Angst etwas falsch zu machen. Im Job. In der Beziehung. Mit unseren Kindern. Mit unseren Eltern. Wir haben Angst abgelehnt zu werden. Angst davor nicht richtig zu sein – was auch immer das wirklich heißt. Und darin steckt by the way eine sehr schöne Ambiguität. Wir haben Angst, wenn wir etwas Neues ausprobieren, zu scheitern. Angst es nicht richtig zu machen, es nicht zu können. Selbst wenn das in der Natur des Spiels und des Ausprobieren liegt. Denn wir können noch nicht erahnen, wohin es uns wirklich führen wird und das macht unserem Verstand Angst. Er kann dann nicht kontrollieren. Mag er nicht. 😉

Die Angst zu verlieren

Wir haben Angst zu verlieren. Sei es auch hier der Job, der Partner, die Partnerin. Und ist es bei alldem nicht paradox, dass wir vor so vielen Dingen Angst haben sie zu verlieren. Doch die Angst selber zu verlieren, die fürchten wir nicht.

Ich habe da mal eine Frage: Ist verlieren, schlichtweg in einer seiner Ausdrucksformen betrachtet, nicht auch eine Form des Loslassen lernen? Möchte uns das Leben vielleicht, in dem es uns immer wieder Momente des scheinbaren verlieren schenkt, uns einfach nur darin schulen zu Vertrauen? Damit wir anfangen uns hinzugeben, um zu lernen, die Bedeutungen, die wir jedem einzelnen Moment geben, einfach fallen zu lassen? Sind nicht so viele dieser Momente, aus der einzelnen Situation heraus genommen und in der Ganzheit betrachtet, häufig nicht sogar Geschenke für unser Leben gewesen? Entscheidungen, die das Leben sozusagen für uns gefällt hat, weil wir uns noch nicht selber getraut haben, aber im Grunde bereit dafür waren?

Es liegt in der Natur der Angst den Fokus im Filter dessen zu setzen. Die Angst versucht so das zu vertuschen, was wir selber nicht fühlen oder für wahr haben wollen. Sie meint es im Grunde gut mit uns und möchte uns helfen. Sie versucht uns von dem inneren Schmerz zu beschützen und abzulenken. Für den wir zahlreiche, enorm kreative und vor allem unbewusste Verhinderungs- und Vermeidungsstrategien entwickelt haben.

Das Leben möchte dir nur helfen

Ich möchte es ohne Umwege kurz machen und dich dazu einladen bei dir selber hinzuschauen: Ich sage: Hinter der Angst etwas oder jemanden zu verlieren steht unsere eigene Furcht nicht genug zu sein. Denn wir fangen an uns zu vergleichen. Wenn jemand besser, erfolgreicher, schöner, schlanker, sportlicher, wohlhabender, gesünder – was auch immer du für dich im Vergleich heranziehst, ist, mündet all das in der Quelle nicht genug zu sein.

So lass uns einmal genauer hinschauen: Solange du in dieser Angst lebst, solange du selber von dir glaubst nicht genug zu sein, wird es da draußen immer wieder Gefahren geben, die dein Fundament bröckeln lassen werden. Und so die deine Angst weiter füttern. Und es wird immer mehr Beweise dafür geben. Du wirst immer mehr Prozesse führen mit dem Versuch nicht zu verlieren. Doch möchte dir das Leben die ganze Zeit nur helfen. Das Leben möchte dir dabei helfen zu erkennen, dass du genug bist. Denn du bist bereits. Du musstest nichts wirklich dauerhaft anstrengendes Tun, um einfach zu sein.

Hey, schau mal genau hin: Du bist am Leben! An diesem Umstand hat by the way dein Verstand schonmal keine Aktien dran. Denn Leben erschafft nicht dein Verstand. Leben erschafft die körperliche Intelligenz. Lass den Schmerz fließen und hör auf ihn festzuhalten, indem du permanent deine Umgebung kontrollierst und delegierst. Die Welt braucht dich! Das Leben braucht dich. DEIN Leben möchte einfach gelebt werden. Durch dich. Lass es zu.

Setze dich also hin! In der Stille mit dir und schließe Frieden. Schließe Frieden mit dieser Angst. Schließe Frieden mit deiner eigens herbeigeführten Illusion einer Furcht. Schließe Frieden damit, dich immer wieder selber auf die Anklagebank in den Vergleich gesetzt zu haben. Schließe Frieden damit, dass du selber all diese Prozesse eingeleitet und durchgeführt hast. Das keiner außer dir das immer wieder erschaffen hat. Und das ist okay. Denn du hattest Angst. Du hattest Angst davor, indem du etwas oder jemanden verlierst, den (unbewussten) Beweis dafür zu bekommen nicht genug zu sein.

Angst ist kein guter Ratgeber

Weißt du was das Allerverrückteste dabei ist? Das die Angst selbst die Kontrolle über dein Verhalten übernimmt und du dann aus der Angst heraus handelst und die Angst dadurch real wird. Die Angst erschafft sich durch dich in der Außenwelt selbst. Angst ist kein guter Ratgeber.

Und du wolltest doch nur den Beweis dafür, dass es nicht stimmt. Nur solange du selber nicht daran glaubst, wie soll dein Spiegel im Außen es dir zeigen? Denn wenn du traurig in den Spiegel blickst, wie soll dein eigenes Spiegelbild dich dann anlächeln können? In dem Moment, in dem du lächelst, kehrt dein Lächeln zurück. In dem Moment, wo du erkennst und fühlst und lebst dass du genug bist, werden all die Mauern fallen, die du selber errichtet hast. Und du kannst in deiner vollen Kraft strahlen. Für dich, für dein Leben und für all die Menschen da draußen, denen du dann zeigen wirst, dass sie genug sind. Genauso wie du…

Die Gesetze der Schöpfung oder der Schlüssel zu deiner Veränderung

Kategorie: Mentale Gesundheit. Potenzialentwicklung.
Lesezeit: ca. 3 Minuten


Wenn du diesen Satz liest, was macht er mit dir? Was fühlst? Was denkst du? Wie denkst du darüber?

Im Grunde wurde uns diese Art und Weise des Denkens und Wahrnehmens nicht beigebracht. Verteidigung und Rechtfertigung sind fast wie natürlich in uns angelegt wurden und wir sprechen fast unbewusst und ohne darüber nachzudenken aus: „Das war ich nicht!“

Komisch oder? Kommen wir ohne umschweife direkt zum Punkt: DU kannst alles ändern! Egal ob du es warst oder nicht. Denn das was ist, hast auch du erschaffen. Denn sobald es dir direkt geschieht, du Teil dieser Geschichte bist, zeigt es dir – du bist ein Teil davon. Schön und gut, doch was mich jetzt damit?

Schritt 1: Erkenne, dass du all das erschaffen hast, denn du bist ein Teil davon

Wir wollen immer gern dem was schön ist oder was gut läuft unser zutun, ja unseren Anteil zuschreiben, es nochmal hervorheben und betonen. Doch das was uns weniger gefällt, was nicht geklappt hat oder sogar richtig blöd daneben gegangen ist, da entziehen wir uns lieber unserer schöpferischen Verantwortung. Gern durch fluchen oder schimpfen oder indem wir einen Schuldigen im Außen finden wollen á la: „Ich war das nicht! Wirklich!“

Schritt 2: Übernimm Verantwortung

Indem wir unseren Kopf aus der vermeintlichen Schlinge ziehen wollen oder drauf los fluchen und den Umständen oder anderen Personen die Schuld geben möchten, geben wir in beiden Fällen die Verantwortung an die Situation ab, die wir im Grunde mit erschaffen haben. Egal, ob wir das jetzt wollen oder nicht oder wir das gut finden oder nicht. Gleichzeitig geben wir so auch die Verantwortung ab, es selber zu lösen. Es genau so zu lösen, so zu verändern, dass wir es so haben können, wie es im Grunde gedacht war bzw. sein sollte. Wir geben die Erfahrung einfach ab. Doch zu welchem Preis?

Andere Menschen werden dann für uns die Lösungen herbeiführen. Entweder schimpfen wir dann weiter, weil uns das auch nicht gefällt. Achtung – auch hier geben wir wieder die Verantwortung ab! Denn unser einziges Handeln ist in dem Moment aktiv auf unsere Äußerung zum Handeln einer anderen Person gerichtet. Sprich unser eigenes Handeln bringt keine Veränderung hervor, sondern beschwert sich nur über das was ist. So bleibt alles wie es ist. Und in dieser Art und Weise reagierst du anstatt zu agieren.

Schritt 3: Nimm die Situation so an wie sie ist

Das Ergebnis möchte dir die Möglichkeit geben, ein neues Ergebnis zu erreichen, wenn das jetzige nicht dem entspricht, wie du es dir gewünscht hast. Statt wie Rumpelstilzchen um das Problem fluchend herum zu tanzen und mit dem Finger auf andere zu zeigen und alles von sich zu weisen, nimm einfach an was ist. Starte mal damit. Denn nur indem du alles betrachtest, ohne Wertung, ohne Schuldigkeiten, ohne Richtig und ohne Falsch bekommst du wieder Wahlmöglichkeiten. Alles andere lässt alte Programme ablaufen, die dich immer wieder in das gleiche Karussell schicken. Steig aus.

Nur du kannst aussteigen. Es ist (d)eine bewusste Entscheidung und ja manchmal wirst du vielleicht nochmal eine Runde drehen, doch es wird dir dann immerhin auffallen und dann kannst du das Karussell anhalten und bewusst aussteigen.

Weißt du, wir sind manchmal so hart und streng zu uns. Wir erwarten das sich eine für uns vielleicht weniger schön anfühlende Situation oder ein unschönes Gefühl, von heute auf morgen zu ändern hat. Sich aufzulösen hat. Zu verschwinden hat. Doch wir übersehen dabei, dass das Gefühl bzw. diese Situation sich über einen gewissen Zeitraum mit vielen kleinen Handlungen und Geschehnissen aufgebaut hat. Dies gilt es neu auszurichten und neu zu erschaffen, so dass auf dem zukünftigen Weg viele neue kleine Schritte möglich werden können, die ein neues gewünschtes Ergebnis hervorbringen. Es gibt nicht dieses eine Große, das alles ändert. Es sind die kleinen Dinge, die wir regelmäßig tun. Wie das Zähne putzen. Und da dürfen wir einfach dranbleiben.

Genauso wie wir an den vielen anderen Dingen drangeblieben sind, die uns dahin geführt haben, wo wir jetzt stehen. Und wenn wir da so nicht mehr stehen wollen und uns die Erfahrung gezeigt hat, dass wir das verändern möchten, dann ist diese Erkenntnis das erste das wir einfach annehmen sollten. Selbst wenn es nicht okay ist, ist es okay. Okay?

Und dann los. Geh los! Probier dich aus, trau dich und sei mutig – auch zu stolpern. Sei mutig anzunehmen, dass nicht alles glatt zu laufen hat, damit du weiterhin daran glaubst, den Weg weiter gehen zu können. Bullshit! Übernimm Verantwortung. Und dann fokussiere deine Gedanken bezüglich deiner Wünsche auf deine Wünsche anstatt auf deine Ängste. Und dann geh weiter…