Meinungsaustausch statt Meinungsbildung

Bist du wirklich interessiert an meiner Meinung oder willst du mir meine Meinung nehmen, um mir wahr zu machen, dass nur deine Meinung die Richtige ist?

Wir kommunizieren nur das, was unsere Meinung stützt, sogar selbst dann, wenn das Gesehene und Erlebte davon abweicht. Dann tilgen wir das, was nicht ins Schema der Geschichte passt.

Im Studium hat ein Prof. dazu mal folgende Worte gesagt: „Glaube keiner Studie, die du nicht selber gefälscht hast.“

Wenn zum Beispiel eine Person berichtet, dass eine Demo total friedlich verlaufen ist und eine Person andere sagt, das es Ausschreitungen und Gewalt gab, dann halten beide Seiten an ihrer Meinung fest. Selbst wenn sie dadurch, das was war, verzerren. Keine der Seiten würde sich leicht tun, die Sichtweise des Anderen anzunehmen, selbst wenn sie wissen würden, das es so ist.


Wenn wir generalisieren, statt wirklich wahr zu nehmen.

Wir generalisieren die ganze Zeit, wenn wir nicht aufpassen und unbewusst sind, denn unser Verstand funktioniert so. Das spart Strom oben in der Kiste. Im Grunde ist das auch sinnvoll. So erkennst du eine Tür, ein Fenster, ein Schlüsselloch usw. und weißt direkt, wie es funktioniert und wofür es da ist. Doch bei allem, wo es darüber hinaus geht, ergibt es keinen Sinn.

Denn die benannte Demo kann durchaus (auch) friedlich gewesen sein und es kann (auch) Ausschreitungen gegeben haben – beide Ereignisse können Teil dieser Demo gewesen sein. Doch dies zu berichten, würde keine Emotion erzeugen.

Emotion schafft Erinnerung

Damit wir Informationen in der Tiefe verarbeiten können und uns erinnern, brauchen wir hohe Emotionen. Das ist wissenschaftlich bewiesen.

Wenn du dich mal für einen kurzen Moment deiner Vergangenheit widmest: Die meisten Erinnerungen sind entweder erfüllt von purem Glück, Freude, Liebe oder von Schrecken, Trauer oder Angst. Dazwischen gibt es nichts. Beide Erinnerungsformen sind mit starken Emotionen verbunden. Sie sind die Anker unserer Erinnerungen.

Worauf du dich fokussierst, das verstärkst du.

Das worauf du dich bewusst fokussierst verstärkst du, den Rest nimmst du wie nicht wahr. Er wird unbewusst gelöscht, für dich, damit die Welt an die du glaubst auch bestehen bleibt – selbst dann, wenn es Teil der Wahrnehmung ist, die du jedoch nicht wahrnehmen kannst, aufgrund der Filter, die du über Welt gesetzt hast bzw. die durch dich gesetzt wurden.

Damit ist gemeint: Selbst wenn an einer einzigen Stelle eine Ausschreitung war, dann ist die ganze Demo brutal. Der Rest wird schlichtweg getilgt. Andersrum genauso, wenn an einer Stelle ein friedliches Grüppchen die Demo begleitete, dann war auf einmal die ganze Demo friedlich.

Wenn sich dann beide Parteien darüber austauschen, wird es keine Seite geben, die bereit wäre die Geschichte des Anderen anzunehmen. Doch genau das wäre der Schlüssel eines wahrhaftigen und offenen Informationsaustauschs. Beides bleibt bestehen, weil Beides geschehen ist.

Was stattdessen geschieht, ist eine einseitige Meinungsbildung, die auf der (verzerrten) Realität der Person beruht, welche die Nachricht vermittelt. Selbst meine Worte hier sind verzerrt, obwohl ich so neutral wie möglich sein möchte.

Dein Weg zum wahrhaftigen Dialog

Es ist an der Zeit, das wir (wieder) anfangen, wahrhaftige und offene Kommunikation zu leben. Ein Dialog der verbindet, einander abholt – in wahrem Interesse für den Anderen und nicht nur im Interesse für uns Selbst. So hören wir auf einander zu benutzen und fangen an miteinander zu sein.

Ein Dialog, in dem wir einander annehmen und stärken, was ist, anstatt uns weiter voneinander zu trennen, mit dem Ziel weiter Recht zu behalten. Wofür eigentlich? Um uns dann gut zu fühlen. Durch Andere? Dieser Umweg lohnt sich nicht mehr, wo er hinführt haben wir erfahren und es ist genug. 

Was wäre, wenn wir uns eben geirrt haben, erkannt haben, das es eben nie darum ging? Und wir uns genau deshalb nie wirklich gut gefühlt haben?

Einfach weil wir erkannt haben, das ein Großteil von dem, was wir da (unbewusst) verteidigen, gar nicht das ist, was wir wollen! Und es nur dadurch geblieben ist.

Sind wir wirklich an einem Punkt in der Gesellschaft angekommen, an dem es wichtiger erscheint Recht zu haben, als das wir das, was wir vielleicht bis gestern noch geglaubt haben, einfach mal loszulassen. Das es eben nie um das „Wie“ ging, sondern um die reine Absicht, die uns verbindet.

Dein Blick auf die Welt – mein Blick auf die Welt.

Natürlich blicken wir alle anders auf diese Welt. Wir erleben ja auch alle unser eigenes Leben. Das ist auch gut so und genauso gedacht. Also wie sollst du mein Leben verstehen können, wenn du dein Leben lebst? Können wir es für jetzt dabei belassen und die Welt offen und neugierig miteinander teilen? Statt mit vorwurfsvollen und kritischen Augen, mit neugierigen.

Und indem wir uns einfach auf das fokussieren, was wir wirklich wollen und damit aufhören zu meckern – wird alles auf einmal wie von selbst friedlicher in uns und um uns herum. 

Wenn du jetzt all das einfach loslässt …
Was wäre dann?
Was wäre, wenn du der Mensch bist, der damit anfängt?

Jetzt!

 

Das Gesetz der Wiederholung

Kategorie: Erweitertes Bewusstsein. Mentale Gesundheit.
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Wirklich ist für dich nicht, was ist, sondern das, was du glaubst. Und das, was du glaubst, ist schlichtweg das, was du oft genug wiederholt hast. Das ist das Gesetz. 

Das, was wir immer wieder üben und wiederholen können wir besonders gut. Es wird sozusagen stärker in unserem Leben. Wir können all das mit jedem Tag, an dem wir es wiederholen, immer besser.

Auf diese Weise hast du sprechen, schreiben, lesen und laufen gelernt. Du hast lange genug zugesehen, zugehört und es geübt. Solange, bis du es perfekt konntest. Heute denkst du nicht einmal mal mehr darüber nach, dass du es kannst. Und genau da ist der Schlüssel.

Alles in deinem Leben, unterliegt dieser Gesetzmäßigkeit und mit dem Wissen darum, kannst du sie ab jetzt für immer für dein Leben nutzen.

Dieses Gesetz gilt auch für die Gedanken, die du denkst. Einfach für alles, das du jeden Tag, immer und immer wieder, wiederholst. Es ist egal was es ist. Allein der Umstand, das du es wiederholst, sorgt dafür, dass es sich immer stärker in dir verfestigt und dein Leben auf entsprechende Weise beeinflusst.

Solange du denkst wie du denkst, gestaltet sich dein Leben durch dich danach. Das ist das Gesetz.

Es dient dir und deiner VOR-STELLUNG von Realität. Wichtig. Nicht das was wirklich ist, sondern das, was du dir vorstellst. Es steht wörtlich vor dem, was ist ist. Es ist davor gestellt. Wie eine Art Filter, die du (unbewusst) erzeugst.

So können wir selbst Dinge sehen oder für wahr nehmen, die für andere Menschen gar nicht existieren. Es ist einfach nicht Teil ihres Lebens, weil es nicht Teil ihrer Filter und ihrer Wiederholungen ist.

Indem du das, was du dir vorstellst, ab sofort bewusst änderst, ändert sich alles!

So wiederholst du nicht mehr das, was war, sondern etwas Neues, das du selbst gewählt hast. Dadurch wird sich all das in deinem Leben ändern, das du neu gewählt hast zu wiederholen. Du schwächst das, was du nicht mehr übst und stärkst nun das, was du selbst beschlossen hast zu üben und zu wiederholen.

Der Ursprung von allem ist nicht außerhalb von dir – er ist in dir.

Es ist dein Geschenk hier auf Erden.
Das Geschenk für dein Leben. 
Nutze es weise!

Mindset-Trust-Blog-gesetz-der-wiederholung-web

Die Magie des ewigen Zyklus – HAPPY NEW YOU!

Wo auch immer du gerade bist und diese Zeilen liest. Heute geht es um diesen einen Moment, wenn wie alles hinter uns und alles vor uns zu liegen scheint. Die Magie von Sylvester. Dieser magische Moment, wenn der Countdown runter zählt von 10, 9, 8, …. HAPPY NEW YEAR!

Kategorie: Erweitertes Bewusstsein. Überwindung des Ego
Lesezeit: ca. 5 Minuten


Tauche heute ein in die Magie des ewigen Zyklus – dem Zyklus des Lebens: Von Ende und Neubeginn, von Loslassen und Empfangen. Die Magie von Sylvester, die all das an einem Tag feierlich für alle zusammen vereint und sichtbar macht.
Happy New you! Würfelansicht Blog Mind.Set.Trust.
 
Dieser Moment, genau dann, wenn es Mitternacht ist. Die Uhr für eine Sekunde auf Null steht und genau in diesem Moment alles hinter uns liegt und alles vor uns liegt. 
 
Nichts ist mehr oder weniger, alles ist in perfekter Balance. Der Zyklus eines ganzen Jahres vor uns und hinter uns zugleich. 
 
Alles ist wie in vollkommener Balance, bis sich das Alte in der nächsten Sekunde schon einen Moment weiter entfernt und das Neue näher rückt. Und wir mit jeder Sekunde mehr in das Neue eintauchen.
 
Dieser Moment, der uns die Luft anhalten lässt, weil wir es noch einen Moment länger erleben, spüren, ja festhalten wollen. Einfach weil es so schön ist.
 
Kennst du dieses Gefühl? 
 
Und kennst du das Gefühl, wenn du vollkommen frei bist und du in diesem einen Moment auf einmal alles für möglich hältst. Was, wenn es immer da ist und nicht nur an Sylvester? Das uns dieser Tag, dieses Erleben einfach nur wieder bewusst macht, was jeden Moment in unserem Leben möglich ist. 
 
Das es in jeder Sekunde unseres Lebens Null-Uhr ist. Dass, in diesem Moment immer alles hinter uns und vor uns liegt – und wir in der Mitte stehend. 
 

Vor sieben Jahren, an Sylvester 2018,

blickte ich zurück in ein Jahr, in dem das Leben mir half. Sagen wir es mal so: Mir das Leben den notwendigen „Arschtritt“ gegeben hat. 
 
Raus aus allem, von dem ich (schon lange) spürte, das es nicht (mehr) zu mir gehört, mir nicht gut tut. Ich es jedoch nicht wahr haben wollte. 
 
Ich hatte damals noch nicht den Mut. Ich hatte wie auf Etwas gewartet. 
 
Eine Sicherheit, einen neuen Job oder eine neue Perspektive, an der ich mich wie festhalten hätte können. Nichts davon erschien mir wirklich. So wartete ich weiter. Bis das Leben dann für mich entschieden hat.
 
Einfach, weil es genau wusste – ich bin bereit! 
 
Jetzt, rückblickend weiß ich, das es wirklich so war. Doch in dem Moment erschien es mir gar nicht so. 
 
Kennst du das? Hast du auch schonmal so was erlebt? Mittendrin war es so richtig sch… doch mit der Zeit, war es dann doch genau das, was du gebraucht hast. Was dir geholfen hat es zu verändern.

 

Mindset-Trust-Blog-happy-new-you-sunset-bird-web

 


In diesen Momenten, in denen Etwas für dich entscheidet!

… im Grunde vollkommen in deinem Sinne, kommt diese Stimme der Angst, des Zweifels, der Unsicherheit, der Kontrolle, die dich glauben machen will, das jetzt wie alles zusammenbricht. Alles nie wieder so wird, wie es war. 

Was, wenn es genau darum geht. 

Was, wenn es da Etwas gibt, das mehr an dich glaubt, als es etwas in dir je getan hat? 
Was, wenn es an der Zeit ist, dich genau dem zu widmen? 
Dieser Intelligenz zu vertrauen und damit aufzuhören auf die Stimme in dir zu hören, die nur Ratschläge des Scheiterns, des Versagens, des Unheils parat hat. 
 
Was wäre dann? Wie würde dann dein Leben aussehen? 
Bist du genau so neugierig wie ich, das zu erfahren? 
Mal ganz rational betrachtet: Wie das andere ausgeht weißt du ja, also warum nicht? Was, wenn es stimmt und es dann auch genauso kommt?
 
Vor sieben Jahren, genau an diesem Tag, ließ ich innerlich alles zurück, was ich bis dahin glaubte oder glauben gemacht wurde, das es zu mir gehört(e): Das ich das bin, das ich das zu tun habe, das zu lassen habe, das zu erfüllen, zu erreichen, zu whatever habe.. 
 
Da stand ich nun, mit offenen Armen. Bereit. Ja für was eigentlich? Damals war ich bereit für das Unbekannte. Für etwas, zu dem ich damals noch nicht wußte, das ich bereit bin. 

Und da begann der Zauber des Anfangs.

Mein Gepäck war leer. Ich war bereit neu entdeckt und bepackt zu werden. Mit dem, was ich bis dahin nie sehen konnte, weil ich so beschäftigt war mit allem, was da war. 
 
Ich traute mich neue Wege zu gehen, noch unwissend darüber, wohin mich diese führen werden. Doch hatte ich immer diese Gewissheit in mir, das da wo ich gerade bin, da bin ich genau richtig.  
 
Und da hörte ich sie zum ersten Mal so laut wie noch nie, weil der Lärm weg war. Da war sie – diese Stimme in mir, die immer wieder sagte: Geh weiter! Hab Vertrauen! Während die gewohnte Stimme der Angst, der Unsicherheit immer wieder emporstieg. 
 
Doch diese Stimme des Vertrauens, sie war jedes Mal dieses eine Prozent stärker. Es war nicht viel und das Alte war noch laut. Doch dieses 1% genügte.

Ich schreibe dir diese Zeilen, weil ich dich heute an diesem magischen letzten Tag dieses Jahres an deine Stimme erinnern möchte. 

Sie ist immer da. Sie bleibt auch, wenn du 100er Male nicht auf sie gehört hast. 
 
Sie geht nicht beleidigt von dannen oder ignoriert dich oder spricht nicht zu dir, jetzt wo du zu ihr sprichst, weil du so viele Male nicht auf sie gehört hast. Sie ist einfach da. Für dich. Einfach, weil DU diese Stimme bist.
 
Diese Stimme weiß woher du kommst und wohin du gehst. Sie ist da, wenn du sie rufst. Sie spricht zart und sanft. Auch wenn die andere Stimme laut und schrill ist, bleibt sie ruhig und leise. Weil sie um die Gesetzmäßigkeiten des Lebens weiß. Sie weiß um die liebevolle Beharrlichkeit und bedingungslose Liebe.
 

Ich möchte dich daran erinnern, das es nichts zu reparieren gibt.

Dass, du genau so wie du bist okay bist. Das der Glaube daran, das etwas mit dir nicht stimmt nur all dies hervor gebracht hat. Und dieser Glaube bist nicht du. 
 
Es waren all die Meinungen der Anderen. All die Ängste der Anderen. All die klugen Ratschläge der Anderen. 
 
Lass all das zurück in diesem Jahr. Gib es liebevoll dahin zurück wo es herkommt. Du musst nicht wissen wo es herkommt. Lass es einfach los. 
 
Leere all das aus deinem inneren Gepäck und nimm nur das mit ins neue Jahr, was wirklich zu dir gehört und bei dir bleiben soll.
 

Für Heute, für Morgen, für dein Leben – für Jetzt. 

Halte heute genau um Mitternacht einmal inne. Spüre, wie du mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehst. Es kein gestern und kein morgen gibt, nur das Jetzt. Das du für dich hier bist. Das für diese eine Sekunde, wie alles auf Null zu stehen scheint. Alles möglich ist, weil du es für möglich hältst. Atme.
 
Lass den Trubel für diesen Moment im Außen und spüre deine innere Kraft, dein Sein, dein Stille, dein Jetzt. Es ist DEIN Moment. 
 
Und erkenne darin, das es in jedem Moment deines Lebens genau so ist und nimm dieses Gefühl mit. Trage es ab sofort immer in dir. Rufe es für dich ab, jedes Mal, wenn du die Augen schließt – für diesen einen Atemzug. Für dich. 
 

Und dann sage zu dir: „Es ist so schön, dass es mich gibt!“

Jetzt bleibt mir noch zu sagen: „10, 9, 8, …. HAPPY NEW YOU!“ 🙂

 
Von Herzen. Zu dir.
Wo auch immer du gerade bist.
Josefine 
 
PS: Falls du jetzt sagst, das ist alles nett, doch ich will es jetzt wissen. Ich will 2026 ein Powercleaning mit Kärcher in alle Ecken, damit der ganze ganze ganze Dreck endlich raus ist. 
 
Eben all die Reste, die du weg haben willst, die aber nicht so richtig gehen wollen und sich so anfühlen, als würden sie wie eine Klette an dir kleben oder einer Spezialreinigung bedürfen.
 
Dann komm mit und springe arschbombenmäßig, voller Power und Freude in dein next level, mit mir gemeinsam in das genau dafür entwickelte Gruppenformat hinein —> „Deep Healing 2026“
 
„Deep Healing“ bildet die Essenz aus sieben Jahren meiner Arbeit und mündet mit diesem vierstufigen Programm in dir. 
 
Mit deiner 4-stufigen Powercleaning „Deep Healing“ Komplettbuchung schenke ich dir eines meiner Formate (im Wert von bis zu 200€) deiner Wahl mit dazu. Dabei kannst du wählen, ob du eines meiner Einzel- oder eines meiner Gruppenformate dafür einlösen möchtest.
 
Einfach, weil es so sein soll. Weil ich weiß, das du dieses Wissen ein Leben lang für dich so nutzen und erleben und vor allem auch weitertragen kannst und sollst…Weil es kein Geheimnis mehr sein soll, sondern gelebte Wahrheit. 
 
Erschaffen durch jeden Einzelnen von uns. Erschaffen durch dich.
 
Im ewigen Zyklus des Sein und Werdens, des Kommen und Gehens. 
Weil es dich gibt. 
Aho.
 

Die Koordinaten des Glücks

Kategorie: Erweitertes Bewusstsein. Mentale Gesundheit.
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Kann ich ein freudiges und ausgeglichenes Leben in der Ungewissheit führen? Oder muss ich erst noch dies oder jenes wissen, brauchen, erledigt, erreicht, erfüllt, gemeistert oder überwunden haben, damit ich endlich glücklich sein kann?

Findet Glück eigentlich jetzt oder später statt? Muss ich etwas geben, um Glück zu bekommen oder habe ich es einfach? Gibt es Koordinaten wie und wo ich Glück finden kann? Was genau ist denn überhaupt die Definition von Glück? Kann mir das mal einer sagen!


Woran würde ich erkennen, dass ich glücklich bin?

Woran würde ich für mich erkennen, dass ich glücklich bin? Muss ich dafür etwas tun, haben, können oder muss ich vielleicht sogar eher etwas lassen? Kann ich Glück fühlen oder sehen oder sehen das andere für mich? Ist es messbar, abbildbar, skalierbar? Bin ich eigentlich für mich oder für andere glücklich? Oder Beides? Und kann ich mich glücklich fühlen, selbst wenn du sagst: „So kann man doch nicht glücklich sein!“ Kann ich es dann noch sein?

Mindset-Trust_JosefineKleemann_Blog_PlanbarkeitDesGlücks

Kann ich den Tag genießen und glücklich sein, selbst wenn ich nicht weiß, was der Tag mir bringt? Brauche ich Pläne und Ziele, damit ich erfüllt bin – oder hindern mich diese eher daran? Woher weiß ich, was richtig und falsch für mich ist? Gibt es das überhaupt? Muss ich das wissen? Und wenn ja, wofür? 

Hindern mich meine Fragen daran einfach zu leben? Brauche ich Antworten, um (glücklich) zu sein? Oder ist es möglich einfach (so) zu sein?

Kann ich in das Leben hinaus gehen, die Ungewissheit umarmen und einfach annehmen was ist?

Ist das mein Glück?


Das Ticken der Seele

Buckminster Fuller hat Synergie als das definiert, was ein ganzes System, ja einen Organismus eigentlich ausmacht. Ein Organismus ist nicht nur die Gesamtsumme all seiner Teile, sondern es kommt noch etwas anderes hinzu:

„Sind alle Bestandteile zu einem funktionierenden Ganzen verbunden, tritt ein ‚synergetischer Faktor‘ hinzu – der bringt es zum Ticken. Wurde eine Uhr in ihre sämtlichen Bestandteile zerlegt, dann tickt sie nicht mehr. Ist die Uhr wieder zusammengebaut, dann tickt sie wieder. Das Ticken ist etwas Zusätzliches. Kein Einzelteil ist dafür zuständig. Es ist das Ganze, welches tickt. Das Ticken ist die Seele. Aber es stellt sich nur in der organischen Ganzheit ein.“

Dein Sein ist das Ticken dieser ganzen Existenz. Durch Sezieren findest du es nicht. Keine Naturwissenschaft kann es entdecken, keine Philosophie wird darauf stoßen – das kann nur deine Haltung zu dir selbst. 

Entscheide dich Verantwortung für dein Sein, für dich und dein Leben zu übernehmen – für alles was geschieht und geschehen ist. Du bist ein Teil davon.

In dem Moment, in dem du aufhörst etwas vorzugeben zu sein, was du gar nicht bist und einfach nichts (mehr) bist – genau dann bist du alles!

Dann ist es plötzlich da:
Das Ticken. 
Dein Sein. 

Du und das Leben.

Das Universum in dir

Der Mond und der unruhige See

Wenn sich der Mond in einem unruhigen See voller Wellen spiegelt, dann ist nur das Spiegelbild des Mondes aufgewühlt. Der Mond selbst, bleibt davon unberührt. Er scheint ganz klar, kraftvoll und ruhig am Himmel.

Es ist nicht der Mond selbst, sondern das aufgewühlte Wasser, das die Illusion erzeugt. Lass darum das Wasser im See sich beruhigen und du wirst das perfekte unverzerrte Bild des Mondes entdecken.

Das vollkommene Bild deines Seins.

Wie das Spiegelbild des Mondes, so wird auch das Universum in dir, durch deine innere geistige Unruhe verzerrt. Das was du bist, dein ursprüngliches Wesen bleibt unversehrt in dir.

Es sind die Wellen deiner falschen Überzeugungen, Gewohnheiten, Vorstellungen und Erwartungen, die durch deine Umwelt in dir entstanden sind. Sie lassen das mächtige Bild in dir verzerrt erscheinen.

Lerne also deine innere Unruhe, deine mentalen Wellen zu beruhigen und du wirst dein einzigartiges Sein mit all deinen dir natürlich gegebenen Fähigkeiten völlig klar erkennen können – so wie auch der Mond.

Unerwünschte Dinge akzeptieren und loslassen können

Kategorie: Mentale Stärke. Mentale Gesundheit.
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Die meisten Menschen haben eher wenig bis gar keine Vorstellung davon, was sie wollen. Wissen jedoch ganz genau, was sie nicht wollen.

Im Bestreben darum, unerwünschte Dinge oder Ereignisse in unserem Leben zu vermeiden, handeln viele noch in einer Art und Weise, die dazu führt, dass sie genau das Gegenteil davon bekommen.

Wir haben nicht das Recht etwas an dieser Welt auszusetzen

Wir haben nicht das Recht etwas an dieser Welt auszusetzen oder sie zu ändern. Es ist wie mit den Bildern in einer Galerie – du musst sie auf einer gewissen Ebene alle akzeptieren, wie sie sind, ob dir die Bilder gefallen oder nicht. Selbst wenn es dort einige Bilder gäbe, die dir nicht gefallen: Würdest du auf die Idee kommen zu verlangen, dass die Bilder abgenommen werden sollen, nur weil sie dir nicht gefallen? Auf eine gewisse Art und Weise machen wir das mit den Menschen in unserem Leben.

Indem wir etwas kritisieren oder bekämpfen ziehen wir es in unser Leben. Und je aktiver wir uns gegen etwas wehren, desto aktiver werden wir von dem bedrängt, was wir kritisieren. Es ist wie ein Spiegel. Du könntest endlos wiederholen: „Lass mich in Ruhe. Hör auf. Geh weg!“ Vielleicht denkst du dabei auch, dass du dich dagegen wehrst. In Wirklichkeit nährst du es so noch mehr und verstrickst dich immer tiefer darin. Indem du ausrastest, dich verärgern lässt und kritisierst, nimmst du am Spiel teil und bleibst Teil der Energie. Und selbst wenn du es ablehnen würdest, versorgst du es auch hier mit deiner Aufmerksamkeit, mit deiner Energie.

Befreie dich selbst aus diesem Kreislauf: Akzeptiere und lass los …

Wichtig! Das Wort Akzeptanz wird dabei oft missverstanden. Denn etwas zu akzeptieren, bedeutet nicht, dass du jetzt etwas, dass du zuvor vielleicht bekämpft hast jetzt wie gegen deinen Willen zulässt. Nein. So fängst du entweder an dich dem zu widersetzen oder es kann in dir Wurzeln schlagen und verfestigt sich noch mehr. Es geht vielmehr darum, dessen Existenz anzuerkennen. Im Sinne von „es ist wie es ist“, allein ich gebe die Bedeutung. Ohne mich gäbe es die Bedeutung nicht.

Akzeptieren und es dann loslassen bedeutet, etwas durch dich hindurch fließen zu lassen und dann „Winke-Winke“ zu machen. Bleibe im Fluß, wie das Wasser, das einfach fließt. 

Wenn du dich von Gedanken über Dinge, die dir nicht gefallen, stören lässt, werden diese Dinge in deinem Leben auftauchen.

Ob du etwas magst oder nicht, spielt keine Rolle. Fakt ist: Wenn sich deine Gedanken und Gefühle um diese eine Sache drehen, so wird die gedankliche Energie auf eine bestimmte Frequenz fixiert. So gerätst du auf eine entsprechende Lebenslinie, wo der Inhalt deiner Gedanken in Hülle und Fülle existiert und genährt wird – durch dich.

Wenn du etwas nicht haben willst, lerne anders zu denken.

Etwas aus seinem Leben ziehen zu lassen, bedeutet weder es zu meiden, noch es zu ignorieren. Etwas zu meiden oder zu ignorieren bedeutet, es in seinem Leben zu tolerieren, indem du dich aktiv bemühst, ihm zu entgehen. Dafür muss das, was du ziehen lassen willst aber bleiben. Verstanden? So kann es nicht gehen. So bleibt es unbewusst bei dir. Du brauchst es dafür.

Etwas einfach loszulassen bedeutet hingegen, überhaupt nicht darauf zu reagieren. So kannst du frei davon werden. Das ist am Anfang ein bewusster Prozess, in dem du dich vor allem auch körperlich entspannst. Bis es dann zur Normalität wird und du dich in Situationen wieder findest, in denen du dich vor langer Zeit vielleicht mal aufgeregt hast und du spürst, das es auf einmal gar nichts mehr mit dir macht. Du hast die daran gebundene Energie einfach ziehen gelassen. 

Stell dir einmal vor du hörst einen bestimmten Radiosender. Jeden Tag wachst du auf und hörst den dir schon lange verabscheuten Radiosender – die Welt, die dich umgibt und die du wahrnimmst, wie du sie eben wahrnimmst. Wie lange möchtest du dir diesen Radiosender noch anhören? Ändere die Frequenz!

Ist das wahr?

Kategorie: Überwindung des Ego, Erweitertes Bewusstsein
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Müssen wir uns immer auf etwas freuen können, damit unser Leben wirklich schön sein kann?

Muss immer etwas oder vielleicht sogar alles schön sein, damit wir zufrieden sein können? Halten wir uns vielleicht dadurch selbst die Schönheit des Lebens aus unserem Leben heraus, weil wir immer wieder dasselbe erleben im Glauben (noch) nicht zufrieden zu sein? Weil wir mehr in den bekannten Orten des Verstandes – sprich der Zukunft und der Vergangenheit leben statt einfach Hier und Jetzt anzukommen und alles Bekannte loslassen. Und so (wieder anfangen) staunen.

Oder kann Leben nicht einfach so sein, wie es ist? Genau so wie es ist. 
Jetzt.
Jetzt.
Und jetzt.
Weder schön noch nicht schön. Ohne das (noch) etwas getan, gelassen, gedeutet, verstanden oder verändert werden muss, damit es schön(er) ist, weil es ist wie es ist. 

Ist es nicht immer wieder das Bekannte – unsere Erwartung, die Bedeutung, unser Glaube darüber, wie etwas zu sein oder nicht zu sein hat, damit wir uns gut fühlen, das uns daran hindert glücklich zu sein? Schränken wir uns damit im Grunde nicht selber ein? Indem sich wie ein Filter über alles was ist legt, und wir so nur das sehen können, was wir glauben zu sehen. Ist da noch mehr?

Mindset-Trust-Josefine-Kleemann-Blog-Mentale-Gesundheit-Ist-das-wahr?

 

Verändert all das durch uns wie (unbewusst) vordefinierte Denken das Jetzt?

Und hat es Einfluß auf unser Leben, so wie es jetzt ist? Machen wir es uns dadurch vielleicht sogar selbst schwer(er) auf dem Weg des Wunsches einfach glücklich zu sein? Und was heißt das überhaupt „einfach glücklich sein“?

Können wir überhaupt mehr sehen, als das was wir glauben zu sehen?
Kann im Bekannten Unbekanntes sein?

Was du glaubst, wird deine Wirklichkeit bestätigen. Du wirst Recht behalten. Egal was ich sage oder jemand anderes dir sagt.

Ist das wahr?


Ich bin nicht perfekt!

Kategorie: Überwindung des Ego, Transformation der Angst
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Auch ich bin nur ein Mensch.

Ich bin traurig und weine, ich lache und habe Freude – so wie du.
Ich bin verzweifelt, ich hadere, ich mache Fehler, ich habe auch Ängste, ich bin nicht perfekt – so wie du.

Ich weiß manchmal auch nicht was richtig oder falsch ist und ich habe mich gewiss auch schon mal falsch entschieden in meinem Leben und auch richtig – so wie du.

Manchmal bin ich mutig und manchmal bin ich feige. Manchmal glaube auch ich noch hin und wieder es sind die Anderen, bis ich dann wieder zu mir komme, aufwache, erkenne und bei mir selbst schaue – so wie du.

Nur weil ich tue, was ich tue, heißt das nicht, das all das in meinem Leben nicht mehr stattfindet.

Es ist genauso auch Teil meines Lebens. Ich bin auch nur ein Mensch.
Ich habe auch Gefühle und ich bin verletzlich – so wie du.

Auch ich habe den Weg gewählt, der nur über mich gehen kann und das ist nicht immer einfach. Deshalb weiß ich, was es bedeutet, wenn auch du diesen Weg für dich wählst! 

Ich lebe was ich tue, nicht was ich irgendwo „nur“ gelesen habe.

Ich blicke auf Augenhöhe zu dir,
von Herz zu Herz,
von Mensch zu Mensch.

Ich bin nicht perfekt, ich bin auch nur ein Mensch – so wie du.

Blog Mindset Trust Mentale Gesundheit Ich bin nicht perfekt


Mama und Papa haben es doch nur gut gemeint. Stimmt!

Kategorie: Mentale Stärke. Mentale Gesundheit.
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Überfüllt mit all den Konditionierungen, Gewohnheiten und Zwängen, laufen wir umher wie ein mentaler Flickenteppich. Gewebt aus all den klugen Sprüchen, ungefragten Ratschlägen und limitierenden Glaubenssätzen, all der Menschen, die uns bis heute begleitet haben. Dabei haben wir das Gefühl, die Anderen besser, als uns selbst zu kennen. Und nun?

Mal all den gut gemeinten Ratschlägen zum Trotz. Egal ob sie von Mama, Papa, Geschwistern, der ersten großen Liebe, der besten Freundin, dem besten Freund, der ersten Grundschullehrerin, dem Trainer oder oder oder kommen. Es ist wie es ist. Wir hängen in uns selber fest. Ist das nicht herrlich?

Blog-Mindset-Trust-Schaukel

Lass mal ne Runde abhängen

Also wenn wir da schon so hängen, wäre doch eine schöne Schaukel genau das Richtige oder eine gemütliche Hängematte. Denn da können wir uns so richtig schick hängen lassen. Ne Runde abschaukeln. Ne Runde abhängen.

Aber nein, wir müssen uns bei den anderen reinhängen und auf jeden Fall ordentlich jammern. Die anderen müssen unbedingt erfahren, wie schlimm es um uns steht und das unsere Kindheit auch viel schlimmer war, als die aller Anderen da draußen.

Echt jetzt?

Na klar! Wir müssen es schwer nehmen. Ja so richtig schwer. Viel schwerer als es ist, damit wir uns ordentlich Gehör verschaffen für etwas, das wir selber doof finden und nicht mehr haben wollen. Aber wir haben uns hier schonmal mitgeteilt und Position bezogen.

Sinn hin oder her. Darum geht es nicht. Wir wollen Recht haben – und das, um jeden Preis.

Die Sache ist Ernst! Wirklich?

Was für ein Quatsch. Aber das dürfen wir doch nicht sagen, denn die Sache ist Ernst. Ja sogar ernster als du vielleicht denkst, ernster als wir alle denken. Sonst hört uns ja keiner zu und keiner nimmt uns ernst. So geht das nicht. Und wenn alle Stricke reißen, dann müssen wir eben drohen und erpressen. Selbst wenn wir uns damit selber schaden. Egal. Hauptsache wir haben Recht und behalten Recht. Basta.

Und dann dieses: „Siehste. Hab ich doch gesagt.“ Ja, ja, der Klassiker.

Ich bitte dich, nur ganz kurz – wenn das bei dir irgendetwas auslöst und dir das vielleicht bekannt vorkommt. Frage dich für einen Moment: „Wirklich jetzt? Zu welchem Preis? Also wirklich wirklich? Hilft mir dieser Gedanke gerade oder schadet er mir bzw. anderen eher?

Unsere Story will leben

Ja genau, unsere Story will leben – um jeden Preis! Sogar um den Preis unseres eigenen Lebens. Das wir uns ganz anders vorgestellt haben. Aber wir müssen das jetzt erstmal regeln. Damit wir hier Klarheit schaffen und so. Ey Ey Sir!

Weißt du, Recht haben, hat immer (s)einen Preis. Und damit meine ich nicht den finanziellen Aspekt, sondern das, was du dafür aufgibst. Nur damit die Story weiter erhalten bleibt.

Ja das gilt selbst für eine Story, die wir selber gar nicht schreiben wollen. Vielleicht ist es sogar die Story eines anderen, die wir weiterschreiben. Weil wir uns nicht getraut haben es selber zu tun oder oder oder. Gewiss. Doch so ist es nun einmal. Wirklich?

Wenn du ganz genau hinschaust, erhält oder erschafft dir diese Story überhaupt nicht das, was du wirklich willst. Die wahre Absicht, dein wahres Anliegen ist ein ganz anderes. Doch die Story blendet dich. Du bist nicht die Story. Doch du wirst weiter dieses Story sein, ja du wirst zu ihr, wenn du ihr weiter glaubst und danach lebst.

Indem du genau diese Geschichten aufgibst – ja die Geschichten der Anderen, die nur Teil des Flickenteppichs deines Verstandes sind, hast du vielleicht das Gefühl dich aufzugeben oder selber zu verraten. Doch du irrst. Das ist die Lüge und Logik deines Egos. Ganz im Gegenteil! Indem du diese Geschichten einfach loslässt, nicht kämpfst oder fluchst oder dich ärgerst. Nein. Lass sie einfach los und du wirst sehen, du bist frei. Denn du bist nicht die Geschichte deines Verstandes. Der mag es am liebsten kompliziert. Doch das Leben selbst, es ist einfach!