Mama und Papa haben es doch nur gut gemeint. Stimmt!

Kategorie: Mentale Stärke. Mentale Gesundheit.
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Überfüllt mit all den Konditionierungen, Gewohnheiten und Zwängen, laufen wir umher wie ein mentaler Flickenteppich. Gewebt aus all den klugen Sprüchen, ungefragten Ratschlägen und limitierenden Glaubenssätzen, all der Menschen, die uns bis heute begleitet haben. Dabei haben wir das Gefühl, die Anderen besser, als uns selbst zu kennen. Und nun?

Mal all den gut gemeinten Ratschlägen zum Trotz. Egal ob sie von Mama, Papa, Geschwistern, der ersten großen Liebe, der besten Freundin, dem besten Freund, der ersten Grundschullehrerin, dem Trainer oder oder oder kommen. Es ist wie es ist. Wir hängen in uns selber fest. Ist das nicht herrlich?

Blog-Mindset-Trust-Schaukel

Lass mal ne Runde abhängen

Also wenn wir da schon so hängen, wäre doch eine schöne Schaukel genau das Richtige oder eine gemütliche Hängematte. Denn da können wir uns so richtig schick hängen lassen. Ne Runde abschaukeln. Ne Runde abhängen.

Aber nein, wir müssen uns bei den anderen reinhängen und auf jeden Fall ordentlich jammern. Die anderen müssen unbedingt erfahren, wie schlimm es um uns steht und das unsere Kindheit auch viel schlimmer war, als die aller Anderen da draußen.

Echt jetzt?

Na klar! Wir müssen es schwer nehmen. Ja so richtig schwer. Viel schwerer als es ist, damit wir uns ordentlich Gehör verschaffen für etwas, das wir selber doof finden und nicht mehr haben wollen. Aber wir haben uns hier schonmal mitgeteilt und Position bezogen.

Sinn hin oder her. Darum geht es nicht. Wir wollen Recht haben – und das, um jeden Preis.

Die Sache ist Ernst! Wirklich?

Was für ein Quatsch. Aber das dürfen wir doch nicht sagen, denn die Sache ist Ernst. Ja sogar ernster als du vielleicht denkst, ernster als wir alle denken. Sonst hört uns ja keiner zu und keiner nimmt uns ernst. So geht das nicht. Und wenn alle Stricke reißen, dann müssen wir eben drohen und erpressen. Selbst wenn wir uns damit selber schaden. Egal. Hauptsache wir haben Recht und behalten Recht. Basta.

Und dann dieses: „Siehste. Hab ich doch gesagt.“ Ja, ja, der Klassiker.

Ich bitte dich, nur ganz kurz – wenn das bei dir irgendetwas auslöst und dir das vielleicht bekannt vorkommt. Frage dich für einen Moment: „Wirklich jetzt? Zu welchem Preis? Also wirklich wirklich? Hilft mir dieser Gedanke gerade oder schadet er mir bzw. anderen eher?

Unsere Story will leben

Ja genau, unsere Story will leben – um jeden Preis! Sogar um den Preis unseres eigenen Lebens. Das wir uns ganz anders vorgestellt haben. Aber wir müssen das jetzt erstmal regeln. Damit wir hier Klarheit schaffen und so. Ey Ey Sir!

Weißt du, Recht haben, hat immer (s)einen Preis. Und damit meine ich nicht den finanziellen Aspekt, sondern das, was du dafür aufgibst. Nur damit die Story weiter erhalten bleibt.

Ja das gilt selbst für eine Story, die wir selber gar nicht schreiben wollen. Vielleicht ist es sogar die Story eines anderen, die wir weiterschreiben. Weil wir uns nicht getraut haben es selber zu tun oder oder oder. Gewiss. Doch so ist es nun einmal. Wirklich?

Wenn du ganz genau hinschaust, erhält oder erschafft dir diese Story überhaupt nicht das, was du wirklich willst. Die wahre Absicht, dein wahres Anliegen ist ein ganz anderes. Doch die Story blendet dich. Du bist nicht die Story. Doch du wirst weiter dieses Story sein, ja du wirst zu ihr, wenn du ihr weiter glaubst und danach lebst.

Indem du genau diese Geschichten aufgibst – ja die Geschichten der Anderen, die nur Teil des Flickenteppichs deines Verstandes sind, hast du vielleicht das Gefühl dich aufzugeben oder selber zu verraten. Doch du irrst. Das ist die Lüge und Logik deines Egos. Ganz im Gegenteil! Indem du diese Geschichten einfach loslässt, nicht kämpfst oder fluchst oder dich ärgerst. Nein. Lass sie einfach los und du wirst sehen, du bist frei. Denn du bist nicht die Geschichte deines Verstandes. Der mag es am liebsten kompliziert. Doch das Leben selbst, es ist einfach!


Stell dir vor: Es ist Krieg und keiner geht hin.

Kategorie: Mentale Stärke. Mentale Gesundheit.
Lesezeit: ca. 1,5 Minuten

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Mindset Trust Blog Körperliche und geistige Gesundheit

Erinnerst du dich an die folgenden zwei Sätze aus einem meiner vorherigen Beiträge?
Egal ob oder ob nicht, ich möchte dich gern noch einmal daran erinnern. Denn es ist zu wichtig, als das ich es nicht hier noch einmal wiederholen könnte.

Daher, stell dir einmal vor, dass die Menschen ab heute keine Nachrichten mehr schauen.
Stell dir einmal vor, heute würde keiner mehr eine Tageszeitung kaufen oder lesen.
Stell dir einmal vor, die Menschen würden anfangen ihre Mobiltelefone nicht mehr permanent zu checken und sie stattdessen so oft wie nur möglich wegzulegen.
Stell dir einmal vor, die Menschen würden sich aus ihren sozialen Kanälen abmelden und die echte soziale Welt wieder erleben.

Stell dir einmal vor, wieviel Zeit die Menschen auf einmal nur allein deswegen zur Verfügung haben werden. Wieviel Zeit am Tag durch all dieses weglassen zur Verfügung steht. Wieviel Zeit pro Woche, pro Monat, pro Jahr, pro Leben.

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Stell dir einmal vor, die Menschen würden anfangen die Welt mit neuen Augen zu sehen

Stell dir einmal vor, die Menschen würden anfangen die Welt mit neuen Augen zu sehen, indem sie ihr ihre volle Aufmerksamkeit schenken.
Stell dir einmal vor, wieviel miteinander die Menschen dadurch entwickeln.
Stell dir einmal vor, die Menschen nutzen diese Zeit, für all die Dinge, die sie bisher aufgeschoben haben: Vielleicht, um mehr raus in die Natur zu gehen. Um mehr Bücher zu lesen. Um zu meditieren. Um Musik zu hören. Um Sport zu treiben. Um zu entspannen. Um Zeit mit Menschen, die sie lieben zu verbringen, Gespräche zu führen. Um zeitiger schlafen zu gehen. Um gutes Essen zu kaufen, um gemeinsam wertschätzend zu kochen. Um gut für sich und ihren Körper zu sorgen.

Stell dir einmal vor, dich ruft eine Freundin oder ein Freund an und sagt: „Hey, hättest du Lust heute mit mir im Park spazieren zu gehen und wir beide lassen unser Handy zu Hause? Wir nehmen uns Zeit für uns. Nur für uns.“

Stell dir einmal vor, die Menschen würden sich dann auf der Straße ansehen und anlächeln.
Stell dir einmal vor, die Menschen würden an den vielfältigsten Stellen wieder ins Gespräch kommen.
Stell dir einmal vor, wie die Menschen dann in tiefe Gespräche, in tiefes Miteinander kommen.
Stell dir einmal vor, wie diese Menschen sich selber wieder fühlen und lieben lernen.

Stell dir einmal vor, du bist einer dieser Menschen.

Wen möchtest du heute anrufen, davon erzählen und sagen: „Hey, hättest du Lust mit mir im Park spazieren zu gehen und wir beide lassen unser Handy zu Hause? Ich möchte mir nur Zeit für dich nehmen. Nur für dich.“

Stell dir einmal vor, die Menschen tun genau das und all das wird wahr.
Stell dir einmal vor, du bist einer dieser Menschen.

Stell dir einmal vor, es ist Krieg und keiner geht hin.

In was für einer Welt würden wir dann heute anfangen zu leben?
In was für einer Welt möchtest du heute leben?
Was wärst DU bereit dafür zu tun?

Bist du bereit für diese Welt?

Es ist Zeit. Die Welt braucht dich! Reagierst du noch oder agierst du schon?

Kategorie: Mentale Stärke. Überwindung des Ego.
Lesezeit: ca. 3 Minuten


Hallo Welt. Hallo Du! Bist du schon wach? Dann steh doch bitte auf!

Ich könnte sagen ich bin traurig. Ich könnte sagen ich bin wütend. Doch was würde das verändern? Ich kann nicht gleichzeitig traurig und in meiner vollen Kraft sein. Beides schließt einander aus. 

Doch was können wir tun? Ich weiß es nicht? Das kann ich dir nicht sagen. Ich bin nicht alleine hier. Wir sind viele. So wäre die Frage: Was kannst du tun? Und das weißt nur du allein.

Mentale Gesundheit Blog-Mindset-Trust-Reagieren und agieren Kraftbaum

Wir sind zu weit abgekommen vom Weg. Lasst uns einander die Hände reichen. Einander helfen zu uns zurück zu finden.

Welche Spuren möchtest du mit deinem Leben hinterlassen?
Was möchtest du später über dich und dein Leben erzählen?
Welche Samen möchtest du jetzt gesät haben für alle Generationen, die noch folgen?
Wofür im Leben möchtest du aufstehen? Für dich? Für andere?

Ich stehe auf für eine Welt, in der ich weiterhin an das Gute im Menschen glaube.
Ich stehe auf für eine Welt, in der ich weiß, dass nur das was jeder einzelne von uns tut alles ausmacht.
Ich stehe auf für eine Welt, in der ich glaube, dass genau darin die Kraft liegt. In jedem einzelnen von uns. Stell dir vor, jeder einzelne von uns würde genau das denken und tun.

Du bist der Flügelschlag eines Schmetterlings im Universum. Unterschätze dein Kraft nicht.

Ich stehe auf für eine Welt, in der wir Körper, Geist und Seele als Einheit betrachten und heilen.
Ich stehe auf für eine Welt, in der wir selber in den Spiegel blicken bevor wir mit dem Finger auf andere zeigen.
Ich stehe auf für eine Welt, in der wir uns einander öffnen, unsere Ängste, Sorgen und Zweifel teilen und so einander auffangen, um zu erkennen wir sind die gleichen.
Ich stehe auf für eine Welt, in der wir bereit sind unsere Masken und Rollen abzulegen, um einfach zu sein. Um zu erkennen, wir werden so wie wir sind geliebt.
Ich stehe auf für eine Welt, in der ich daran glaube, dass da etwas in uns allen ist, das uns verbindet.

Ich stehe auf für eine Welt, in der wir aufhören auf andere zu warten bis sie etwas tun oder verändern, sondern damit selber anfangen diese Veränderung zu sein. Jeder einzelne von uns ist hier. Jeder einzelne hat die Möglichkeit.

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Ich stehe auf für eine Welt, die uns beschützt.

Eine Welt, in der wir seit unserer Geburt jede Sekunde unseres Lebens bedingungslose Liebe erfahren, um am Leben zu sein. Durch etwas, das wir weder sehen, noch anfassen, noch begreifen können. Es schenkt uns Leben, in Form von Sauerstoff, den wir einatmen. In Form von Pflanzen und Bäumen verkleidet als Obst, Gemüse, Kräuter, die uns Nahrung und Kleidung geben. In Form von Wasser, dass unserem Körper Leben schenkt. In Form einer unsichtbaren Kraft, die uns sehen, hören, riechen, fühlen, schmecken lässt. Unser Herz schlagen lässt. Uns atmen lässt. Einfach so. Und mit einer verneigenswerten Leichtigkeit abermillionen von Zellen pro Sekunde in unserem Körper erneuert. Auch, einfach so. Ohne das wir darum bitten müssen, ohne das wir einen Antrag dafür stellen müssen, dafür einen Kredit aufnehmen oder eine monatliche Rate zahlen müssen. Einfach so. Weil es uns liebt. Weil wir geliebt sind.

Ich sehe nicht deine Wut, deine Angst, deinen Zweifel – ich blicke hindurch. Zu dir. Tust du es auch?

Ich stehe jeden Tag dafür auf, dich daran zu erinnern. Du hast es nur vergessen. Alles ist bereits da. Alles ist bereits in dir. Du musst nichts mehr tun. Du hast zu viel getan. Jedes Tun bringt dich nur noch weiter weg. Lass ab. Lass es sein. Sei einfach.

Wach auf. Bitte steh auf. Und geh einfach los: Für das Leben. Für dein Leben. Für diese Welt. Für die Welt, in der du leben möchtest. Für eine Welt, die lebenswert ist. Für eine Welt, die dich beschützt und am Leben hält.

Diese Welt, dieses Wunder ist nur einen Wimpernschlag entfernt.

Du möchtest noch mehr dazu hören? Dann höre dir den dazu passenden Podcast an:

Sind wir selber verantwortlich für unser eigenes Unglück?

Kategorie: Mentale Gesundheit. Überwindung des Ego.
Lesezeit: ca. 4 Minuten


Hast du dir schon einmal die Frage gestellt, wer für dein Glück und dein Unglück in deinem Leben verantwortlich ist? Und während du so darüber nachgedacht hast, sind dir dabei mehr die Anderen in den Sinn gekommen – die dies oder jenes getan oder nicht getan haben, während all das geschah, was geschah? Oder blickst du bei dieser Frage mehr auf dich selbst? Auf all das, was du aus deiner eigenen Entscheidung und Bewusstheit heraus getan oder gelassen hast?

Losgelöst davon, ob du in die eine oder andere Richtung blickst, fest steht: Jeder Mensch ist verantwortlich für sich selbst und sein eigenes Verhalten. Kein anderer!

Das ergibt ja auch Sinn. Vor allem dahingehend, dass keiner außer dir fühlen kann, was du fühlst. Keiner hat dein Leben so gelebt, wie du es gelebt hast und lebst. Dich gibt es kein zweites Mal auf dieser Welt, in diesem Universum. Du bist einzigartig. Also wie soll jemand das sehen, denken und fühlen, was du siehst, denkst und fühlst? Denn wenn es nicht so wäre, würde das bedeuten, wenn du dich am Knie verletzt hättest, dass der andere dann humpeln würde. Dass der andere ein Pflaster bekommen würde. Das der andere sich hinlegen und ausruhen müsste, obwohl es doch dein Knie ist.

Alles befindet sich nur in uns selbst.

Bestimmt kennst du das. Auf einmal taucht da plötzlich Traurigkeit in dir auf, so ganz ohne Grund. Einfach so fühlst du dich traurig. Und ein anderes Mal bist du voller Glück, Freude und Euphorie. Auch, einfach so. Dabei finden wir dann das eine blöd und wollen es nicht haben und das andere finden wir schön, wollen es festhalten, damit es bleibt. Ist das nicht paradox? Es ist als würden wir einen Teil von uns wollen und den anderen ablehnen. Wie als würden wir nur ein halbes Leben leben wollen.

Okay, lass uns dazu noch ein bisschen genauer hinschauen: Egal in welcher Lebenssituation und Lebenslage wir uns befinden, wenn du an einem Punkt in deinem Leben angekommen bist, in dem alle deine Wünsche und Bedürfnisse erfüllt sind und du nicht aufpasst und dir dessen bewusst bist, wird dennoch etwas in dir auftauchen, dass dir nicht gefällt. Wird dennoch etwas in dir suggerieren wollen, das da doch noch was fehlt. Das da doch noch nicht alles okay ist. Kommt dir das vielleicht bekannt vor? Das paradoxeste daran ist dann: Das dieses etwas, das in dir selbst hochgekommen ist, jemand anderen oder irgendwelche Umstände dann dafür verantwortlich machen möchte.

Wir fühlen uns schlecht, wir fühlen uns gut.

Wenn ich dir jetzt sage, dass du all diese Gedanken und Gefühle nicht bist, wirst du vielleicht komisch schauen und den Kopf schütteln. Doch genau so ist es. All die Gefühle, Bewertungen, Gedanken, sind Ansammlungen aus deiner Vergangenheit. Epigentisch betracht, liegen diese Ansammlungen sogar noch vor deinem Leben. Doch das wollen wir an dieser Stelle nicht weiter vertiefen. Und es bleibt dabei – niemand außer dir selbst ist für deine Gefühle verantwortlich!

Niemand kann dich traurig machen. Niemand kann dich wütend machen. Niemand kann dich glücklich machen. Denn du bist von allein glücklich. Du bist von allein wütend. Du bist von allein traurig. Solange du das nicht anerkennst und lebst, wirst du dein eigener Sklave sein und bleiben.

Die Meisterschaft über uns selbst…

erreichen wir dann, wenn wir erkennen: Ich selbst bin verantwortlich für alles, was in mir geschieht. Was immer in mir auftaucht – ohne jegliche Ausnahme. Ich selber bin dafür verantwortlich!

Es kann sein, dass dich das im ersten Moment vielleicht wütend oder traurig macht. Und das ist okay. Mir ging es genauso. Weißt du, dabei darfst du wissen: Solange wir andere dafür verantwortlich machen, wie wir uns fühlen, geben wir unsere eigene Verantwortung ins außen ab. Wir verfallen der Illusion, dass wir von anderen abhängig sind, wie wir uns fühlen.

Und es geht noch weiter. Indem wir – ob bewusst oder unbewusst – beschließen, die Verantwortung dafür abzugeben, fühlen wir uns automatisch besser. Und aus der Betrachtungsweise der Logik des Egos heraus ergibt das auch Sinn. Denn wenn wir es auf andere schieben, sind wir selbst nicht diejenigen die etwas „falsch“ gemacht haben. Es sind sind die Anderen. So müssen sich weiterhin all die anderen da draußen verändern, nur wir selber nicht. Doch solange du es für dich nicht veränderst und weiterhin andere dafür verantwortlich machst, wirst du immer ein Sklave bleiben. Denn niemand ist in der Lage einen anderen Menschen zu verändern.

Du kannst andere nicht verändern. Veränderung beginnt in dir.

Es ist unmöglich jemand anderen zu verändern. Jeder Mensch hat sein Recht auf sein eigenes Leben. Jegliche Veränderung kann stets nur aus der Person selbst heraus geschehen.

Wir können anderen Menschen stets nur so viel geben, wie sie selber bereit sind von uns anzunehmen.

Natürlich ist es leichter immer den anderen die Schuld zu geben. Und gerade weil wir den anderen verantwortlich machen , erkennen wir nicht, dass die grundlegende Verantwortung bei uns selbst liegt. Die grundlegende Veränderung braucht es in dir selbst! Es bleibt also dabei: Solange du immer wieder andere verantwortlich machst, wirst du ein Sklave bleiben. Du bist und bleibst in der Falle. In deiner eigenen Falle.

Doch wenn du erkennst, dass du selbst verantwortlich bist für all deine Handlungen. Wenn du es schaffst, das für dich selber anzuerkennen und zu leben, dann wirst du dich leichter fühlen. Denn dann bist du von den anderen befreit. Jetzt kannst du von dir aus handeln. Du kannst frei und glücklich sein. Selbst wenn die ganze Welt um dich herum unfrei und unglücklich ist.

Und die erste Freiheit besteht darin, nicht mehr die anderen dafür verantwortlich zu machen und zu erkennen, dass du selbst verantwortlich bist. Dann wird für dich auf einmal so viel möglich werden. Dann wird es magisch.

Die Gesetze der Schöpfung oder der Schlüssel zu deiner Veränderung

Kategorie: Mentale Gesundheit. Potenzialentwicklung.
Lesezeit: ca. 3 Minuten


Wenn du diesen Satz liest, was macht er mit dir? Was fühlst? Was denkst du? Wie denkst du darüber?

Im Grunde wurde uns diese Art und Weise des Denkens und Wahrnehmens nicht beigebracht. Verteidigung und Rechtfertigung sind fast wie natürlich in uns angelegt wurden und wir sprechen fast unbewusst und ohne darüber nachzudenken aus: „Das war ich nicht!“

Komisch oder? Kommen wir ohne umschweife direkt zum Punkt: DU kannst alles ändern! Egal ob du es warst oder nicht. Denn das was ist, hast auch du erschaffen. Denn sobald es dir direkt geschieht, du Teil dieser Geschichte bist, zeigt es dir – du bist ein Teil davon. Schön und gut, doch was mich jetzt damit?

Schritt 1: Erkenne, dass du all das erschaffen hast, denn du bist ein Teil davon

Wir wollen immer gern dem was schön ist oder was gut läuft unser zutun, ja unseren Anteil zuschreiben, es nochmal hervorheben und betonen. Doch das was uns weniger gefällt, was nicht geklappt hat oder sogar richtig blöd daneben gegangen ist, da entziehen wir uns lieber unserer schöpferischen Verantwortung. Gern durch fluchen oder schimpfen oder indem wir einen Schuldigen im Außen finden wollen á la: „Ich war das nicht! Wirklich!“

Schritt 2: Übernimm Verantwortung

Indem wir unseren Kopf aus der vermeintlichen Schlinge ziehen wollen oder drauf los fluchen und den Umständen oder anderen Personen die Schuld geben möchten, geben wir in beiden Fällen die Verantwortung an die Situation ab, die wir im Grunde mit erschaffen haben. Egal, ob wir das jetzt wollen oder nicht oder wir das gut finden oder nicht. Gleichzeitig geben wir so auch die Verantwortung ab, es selber zu lösen. Es genau so zu lösen, so zu verändern, dass wir es so haben können, wie es im Grunde gedacht war bzw. sein sollte. Wir geben die Erfahrung einfach ab. Doch zu welchem Preis?

Andere Menschen werden dann für uns die Lösungen herbeiführen. Entweder schimpfen wir dann weiter, weil uns das auch nicht gefällt. Achtung – auch hier geben wir wieder die Verantwortung ab! Denn unser einziges Handeln ist in dem Moment aktiv auf unsere Äußerung zum Handeln einer anderen Person gerichtet. Sprich unser eigenes Handeln bringt keine Veränderung hervor, sondern beschwert sich nur über das was ist. So bleibt alles wie es ist. Und in dieser Art und Weise reagierst du anstatt zu agieren.

Schritt 3: Nimm die Situation so an wie sie ist

Das Ergebnis möchte dir die Möglichkeit geben, ein neues Ergebnis zu erreichen, wenn das jetzige nicht dem entspricht, wie du es dir gewünscht hast. Statt wie Rumpelstilzchen um das Problem fluchend herum zu tanzen und mit dem Finger auf andere zu zeigen und alles von sich zu weisen, nimm einfach an was ist. Starte mal damit. Denn nur indem du alles betrachtest, ohne Wertung, ohne Schuldigkeiten, ohne Richtig und ohne Falsch bekommst du wieder Wahlmöglichkeiten. Alles andere lässt alte Programme ablaufen, die dich immer wieder in das gleiche Karussell schicken. Steig aus.

Nur du kannst aussteigen. Es ist (d)eine bewusste Entscheidung und ja manchmal wirst du vielleicht nochmal eine Runde drehen, doch es wird dir dann immerhin auffallen und dann kannst du das Karussell anhalten und bewusst aussteigen.

Weißt du, wir sind manchmal so hart und streng zu uns. Wir erwarten das sich eine für uns vielleicht weniger schön anfühlende Situation oder ein unschönes Gefühl, von heute auf morgen zu ändern hat. Sich aufzulösen hat. Zu verschwinden hat. Doch wir übersehen dabei, dass das Gefühl bzw. diese Situation sich über einen gewissen Zeitraum mit vielen kleinen Handlungen und Geschehnissen aufgebaut hat. Dies gilt es neu auszurichten und neu zu erschaffen, so dass auf dem zukünftigen Weg viele neue kleine Schritte möglich werden können, die ein neues gewünschtes Ergebnis hervorbringen. Es gibt nicht dieses eine Große, das alles ändert. Es sind die kleinen Dinge, die wir regelmäßig tun. Wie das Zähne putzen. Und da dürfen wir einfach dranbleiben.

Genauso wie wir an den vielen anderen Dingen drangeblieben sind, die uns dahin geführt haben, wo wir jetzt stehen. Und wenn wir da so nicht mehr stehen wollen und uns die Erfahrung gezeigt hat, dass wir das verändern möchten, dann ist diese Erkenntnis das erste das wir einfach annehmen sollten. Selbst wenn es nicht okay ist, ist es okay. Okay?

Und dann los. Geh los! Probier dich aus, trau dich und sei mutig – auch zu stolpern. Sei mutig anzunehmen, dass nicht alles glatt zu laufen hat, damit du weiterhin daran glaubst, den Weg weiter gehen zu können. Bullshit! Übernimm Verantwortung. Und dann fokussiere deine Gedanken bezüglich deiner Wünsche auf deine Wünsche anstatt auf deine Ängste. Und dann geh weiter…

Dein Verstand, ein mächtiges Werkzeug!

Kategorie: Mentale Gesundheit. Potenzialentwicklung.
Lesezeit: ca. 2 Minuten


Dein Verstand ist zu so viel mehr in der Lage, als du vielleicht denkst. Studien belegen, dass unser Verstand auch dann aktiv ist und sogar Ideen entwickelt, wenn wir uns ausruhen oder einfach nichts tun. Also eigentlich voll super, oder?

Sicher kennst du das, wie aus heiterem Himmel auf einmal eine Lösung für ein Problem erscheint. Für das Finden einer Lösung, ist es viel nützlicher, sich aus dem permanenten nachdenken und analysieren über das Problem zurückzuziehen. Auch wenn das vielleicht manchmal leichter gesagt ist als getan. Denn dann kommt diese Stimme in uns: „Wir müssen hier hart daran weiter arbeiten! Wir können uns doch jetzt nicht einfach gechillt in die Sonne legen und entspannen? Doch, können wir – und sollten wir!

So wie unsere körperliche Gesundheit davon abhängt, was wir unserem Körper an Nahrung zuführen, so hängt unsere geistige Gesundheit von der Qualität der Informationen ab, die wir unserem Gehirn, zuführen.

Füttern wir unser Gehirn mit Informationen, die es ihm ermöglichen, grundlegende Probleme zu lösen, dann verarbeitet es diese Daten im Hintergrund und es kann so zu unerwarteten Lösungen kommen. Aktuell füttern die meisten Menschen ihr Gehirn mit Daten, die nicht in ihrer unmittelbaren Wirklichkeit stattfindenden. Stattdessen übersättigen sie sich geistig mit fiktiven und inszinierten Inhalten aus Filmen, Serien, TV-Sendungen und Social-Media.

Die Fülle dieser Informationen beschäftigt dann unser Unterbewusstsein damit, Lösungen für Probleme zu finden, die gar nicht existieren.

Komm in dein volles Potential

Dafür musst du wissen, dass unser Gehirn auf einer tieferen Ebene Fiktion und Realität nicht unterscheiden kann. Sprich, die körperliche Reaktion auf etwas, das wir uns nur vorstellen und etwas, das wir tatsächlich erleben, ist für unser Gehirn identisch.

Damit wir wieder unser volles Potential nutzen können, dürfen wir unser Gehirn von dem Nebel und dem Dreck irrelevanter Inhalte befreien, mit dem es täglich von Empfehlungsalgorithmen jeglicher sozialer Netzwerke, Onlineshopping-Portale & Co. überflutet wird. So dass wir unser Gehirn mit dem was wirklich um uns herum geschieht füttern. Sprich, mit Daten, mit denen wir wirklich etwas in der Welt bewirken können. Wenn wir also unsere innere Freiheit zurückgewinnen wollen, ist es an der Zeit, dass wir wieder die Kontrolle über unseren Verstand zurückerlangen.

Gebrauchsanweisung Mitarbeiter

Kategorie: Business Evolution. Potentialentwicklung.
Lesezeit: ca. 3 Minuten

An alle Unternehmer da draußen, heute bin ich mal nicht flauschiwauschi, sondern direkt. Die Zeit läuft uns davon und ich kann es nicht mehr hören. Ich möchte an euch rütteln. Wenn auch unsanft, so ist meine Intention von Herzen. Denn es ist Zeit etwas zu ändern und das können wir nur gemeinsam.

Jagst du noch dem höher, schneller, effizienter und effektiver hinterher? Kurze Frage zwischendurch: Hast du schonmal in der Natur einen Baum schnell und effizient wachsen sehen? Und für wie stabil würdest du ihn für einen aufkommenden Sturm halten? Okay, zurück zum Text: Hier noch eine Systemschulung, da noch einen Prozess optimieren, dort die Mitarbeiter motivieren und ja die Führungskräfte müssen wir auch noch schulen. Mal ganz abgesehen von den Teambuildingmaßnahmen. Alles mit dem Blick auf die Zahlen. Mitarbeiter sind zu Zahlen geworden. Wo uns das hingeführt hat? Schaut es euch selber an.

Menschen sind zu Zahlen, Diagrammen oder Tabellen geworden. Doch das sind sie nicht. Sie sind nicht so planbar und berechenbar, wie das manche Unternehmen gern hätten. Sie brauchen noch mehr Regeln und so wird die Regel der Regel zur Regel der Regel. Hä? Und da soll noch jemand durchblicken. Den brauchen wir ja dann auch, denjenigen der den Durchblick hat. Und was, wenn der mal krank wird. Oje.

In dem Faktor Mensch, können Potentiale liegen, die fernab von Statistik und Zahlen sind. Doch können wir das erst erkennen, wenn wir unseren Blick von der Zahl auf den Menschen legen. Wenn wir den Schleier ablegen und bereit sind hinzuschauen.

Mal ehrlich: Wollt ihr wirklich, dass Marionetten in euren Unternehmen arbeiten? Glaubt ihr das Marionetten ihre volle Leistung bringen?

Der Umgang mit Problemen hat bisher zu noch mehr Problemen geführt. Die Veränderung im außen, hat letztendlich zu noch mehr Kontrolle und noch mehr Struktur und noch mehr Prozessen geführt. Alles muss immer weiter kontrolliert werden. So dass wir am Ende des Tages nur noch kontrollieren, statt wirklich produktiv zu sein. Kontrolle schränkt ein statt Weite für Wachstum zu geben.

Na? Auch der zweite, dritte, vierte change-management-Prozess geht nicht auf? Ihr stellt fest, dass das wieder nicht geholfen hat? Die erschreckende Rate an steigenden psychischen Erkrankungen und chronischen Krankheiten läuft mit. Es scheint nicht aufzuhalten. Die Dunkelziffern steigen. Die Uhr tickt!

Schonmal den Obstkorb probiert? Ein weiterer Ansatz, der nett gemeint ist, aber nur an der Oberfläche kratzt. Der Obstkorb wird das Verhalten deiner Mitarbeiter nicht verändern. Er wird sie nicht gesünder machen. Der Apfel ist es nicht! Er manipuliert für einen kurzen Moment. Für die guten Gefühle. Für die Begeisterung. Das geht vorbei. Der Obstkorb hat auch eine Erwartung. Und dann braucht es als nächstes mehr als den Obstkorb. Ein Faß ohne Boden.

Alles ist viel naheliegender: Die Lösung ist im Mitarbeiter selbst. Es braucht eine Gebrauchsanleitung für den Mitarbeiter. Doch seien wir mal ehrlich, der Mitarbeiter weiß ja selbst nicht einmal, was in seiner eigenen Gebrauchsanleitung steht. Und genau da geht es los! Genau da ist das Problem und auch die Lösung. Wir können nicht den Marathon planen und das Training dafür ausarbeiten, wenn der Teilnehmer noch krabbelt und gerade erst laufen lernt.

Also, wann fängst du als Unternehmer an zu handeln? Wenn du hustest oder wenn du die Lungenentzündung hast? Die meisten Menschen fangen im Bereich der Personalthemen im Unternehmen erst an, wenn die Lungenentzündung bereits fortgeschritten ist und dann soll alles schnell wieder gelöst und geheilt werden als ob es das erste räuspern ist. Der funktioniert nicht. Damit läufst du ständig gegen die Wand und bist frustrierst.
Wir dürfen erkennen, dass all das, was wir versucht haben zu kitten, bisher nicht an das Ziel gelangt ist, was wir erreichen wollten. Das ist der Start.

Es braucht neue Wege, neue Gedanken, neue Strukturen. Wir brauchen eine neue Streitkultur und Fehlerkultur. Wir dürfen lernen uns zu zeigen, statt uns zu verstecken. Das beginnt in den eigenen vier Wänden und geht bei den unternehmerischen Themen weiter.

Bist du bereit Vorbild zu sein? Bist du selbst bereit vorzugehen, damit dir deine Mitarbeiter folgen können? Wir brauchen eine neue Welt. Diese Welt beginnt in jedem Einzelnen von uns. Bei dir.

Nicht deine Verantwortung!

Kategorie: Mentale Gesundheit. Überwindung des Ego.
Lesezeit: ca. 5 Minuten

Kennst du die Menschen in deinem Leben? Kennst du sie wirklich?

Wie sehr glaubst du sie zu kennen? Wie sehr glaubst du dich selber in dem Wissen darüber zu (er)kennen?

Du hast Meinungen über sie. Du hast Meinungen über ihre Meinungen. Du hast Meinungen über die Meinungen der Menschen in ihrem Leben. Meinungen über ihren Job, ihr Haus, ihr Auto, ihre Kleidung, ihren Körper, ihr Auftreten, ihr Aussehen.

Und Menschen haben Meinungen über dich. Sie haben Meinungen über deine Meinungen. Meinungen über dein Leben. Was du tun sollst und was du nicht tun sollst. Sie haben Meinungen über deine Partnerschaft oder über dein Solo-Dasein, über deine Kinder oder deine nicht vorhandenen Kinder. Über dein Aussehen, über deinen Körper, über dein Auto, dein Zuhause, dein Wissen.

Es scheint als ob nichts, was wir tun, ungesehen bleibt.

Kannst du ihre Blicke und ihre Gedanken spüren? Ihr Gedanken und Meinungen – über dich? Es sind ihre Gedanken. Doch werden sie zu deinen?

Würdest du nach ihren Gedanken und Meinungen leben wollen könntest du nie etwas sagen oder tun. Ist es nicht so?

Hättest du mich gern kleiner, größer, dünner, dicker, weicher, stärker?
Hättest du lieber das ich still bin? Oder soll ich lauter werden?
Provoziert dich die Art wie ich mich kleide? Wie ich gehe? Mein Lippenstift? Meine Haarfarbe? Ist es meine Brust? Mein Bauch? Mein Po? Meine Hüften? Der Körper, mit dem ich geboren wurde?

Beurteilen wir nicht alle. Auch wenn wir all die Körper da draußen nie gesehen haben, wir beurteilen sie trotzdem. Auch wenn wir so viele Menschen da draußen nie kennengelernt haben, nur an ihnen vorbei gegangen sind, wir haben auch sie beurteilt.
Und verurteilst du mich dafür? Warum?

Entscheiden wir nicht mit jedem dieser Gedanken darüber, wer sie sind? Entscheiden, was sie wert sind. Woran messen wir das?

Woran misst du den Wert eines Menschen?
Woran misst du den Wert eines Menschen in deinem Leben?
Woran misst du den Wert deines Lebens?

Wer entscheidet eigentlich, was all das aus mir macht, aus dir macht und was es bedeutet?

Beruht mein Wert nur auf deiner Wahrnehmung?
Oder ist deine Meinung über mich nicht vielmehr meine Verantwortung?

Wessen Leben lebst du?

Kategorie: Mentale Gesundheit. Überwindung des Ego.
Lesezeit: ca. 5 Minuten

Erschaffst du dein Leben für Andere oder erschaffst du dein Leben für dich? Versteht mich richtig. Bei Fragen wie diesen springt allzu gern direkt das Ego an. Es geht hier nicht darum, dass wir ein Leben gegeneinander führen und jeder für sich versucht das Beste rauszuholen, egal was mit dem Anderen ist. Es geht darum, dass wir wieder näher zueinander rücken, uns einander öffnen und das miteinander (Er)schaffen und (Er)Leben.

Wir können nur aus uns selber heraus die Welt erleben und erschaffen. Wir können dabei aus der Liebe und Zufriedenheit heraus für uns und andere handeln. Oder aber wir tun es, um etwas zu beweisen, um jemandem etwas auszuwischen oder weil wir versuchen etwas zu vermeiden. Das ist es, was ich meine, wenn wir etwas für Andere statt für uns selbst leben.

Wir können es jedoch nur schaffen aus uns selbst heraus für unser Leben zu leben, wenn wir in unserer Wahrnehmung so bewusst sind, dass wir den Unterschied erkennen zwischen dem, was ich aus eigener oft unbewusster Furcht oder dem Ego heraus tue und dem, was ich einfach aus mir heraus tue. Ohne Bedingungen oder Vorgeschichte. Ich weiß, der Grad hier ist sehr schmal. Die Energie darin ist ja auch sehr fein und sie ist geschickt uns darin zu täuschen. Ich weiß du fühlst bereits, was ich meine. Bleib bei mir und lass uns deinen Verstand – der gerne verstehen will, noch ein Stück mitnehmen auf die Reise.

Klar ist, in beiden Fällen tun wir etwas für uns. Der Unterschied darin ist, das wir das eine z.B. auf einer Schutzfunktion basierend tun und das Andere schlichtweg aus uns selbst heraus. Nenn es gern absichtsloses Handeln. Hingabe. Manchmal auch die Momente, wo das Ego dann aufschreit: „Das kannst du jetzt nicht tun. Er hat doch dies und jenes gemacht. Deshalb müssen wir es ihm heimzahlen und es ihm gleich tun. Das hat er verdient. Er muss verstehen, dass das falsch ist und ich im Recht bin. Vorher werde ich mich nicht mit ihm vertragen.“ Und so weiter und so fort. Please don’t! Ich weiß diese Stimme ist stark. Doch folge diesem Pfad nicht. Das schärft die Schere der Trennung, die wir im Herzen alle nicht wollen. Denn wenn wir in diese Situation reinfühlen, ist das nur Schmerz. Und wir können uns nicht von diesem Schmerz befreien, wenn wir mit dem Schmerz kämpfen. Das macht nur noch mehr Schmerz. Und wir dürfen erkennen, das kein Mensch da draußen deinen Schmerz heilen kann. Das kannst nur du selbst.

Und da stehen wir wieder. Allein mit dem was wir da denken und fühlen. Was wir wollen und nicht wollen und dann auch noch dieses richtig und falsch. Doch weißt du. Du klebst doch auch nicht deinem Partner/ deiner Partnerin das Pflaster auf den Finger, wenn du dich geschnitten hast. Das ergibt doch keinen Sinn. Und dennoch versucht unser Verstand uns das irgendwie weiß zu machen. Im Grunde ein ziemlich miserabler Ratgeber, oder?

Wenn wir dann nicht aufpassen, knüpfen wir unser Leben permanent an Bedingungen oder Erwartungen. An uns selbst und Andere. Und wenn dann die Dinge anders laufen, als wir sie gerne hätten… Nunja, ich glaube den Satz brauch ich nicht zu beenden ,-)

Viele sagen dann: „Mein Leben ist wie eine Achterbahn.“ Doch hast du selbst diese Achterbahn konstruiert und gebaut. Also klar, diese Achterbahn ist genial und keine ist besser und sie ist wirklich beeindruckend. Doch mal ehrlich, ist das nicht verrückt?

Wir werden nicht dauerhaft fröhlichere und glücklichere Menschen durch die Anderen. Es beginnt bei uns. In uns. Wahre und tiefe Freude kann nur durch uns selbst entstehen. Und sie wird mehr, indem wir sie dann mit den Anderen teilen. Dass das auch anders rum hervorragend und genial funktioniert, erfahren wir immer dann, wenn andere nicht so gut drauf sind und ihren Frust an uns ablassen. Und wenn wir dann nicht gut aufpassen, laufen wir selber den Rest des Tages genauso mies gelaunt durch den Tag und stecken dann noch mehr Menschen damit an. Das wollen wir doch gar nicht, oder?

Solange wir also unser Lebensglück immer wieder von den äußeren Umständen abhängig machen, sitzen wir in der Falle. Sind die Umstände nicht so, wie wir sie gern hätten, fühlen wir uns schlecht. Läuft alles so, wie wir es wollen, dann fühlen wir uns gut. Und was heißt denn eigentlich gut oder schlecht? Am Ende ist es die Bedeutung die du gibst. Indem wir immer wieder versuchen alles durch Kontrolle zu regeln, landen wir immer wieder an der gleichen Stelle. Und dann noch eine Runde mit der Achterbahn. Huuui!

Wir sind nicht hier, um das Leben der Anderen zu leben, denn die gibt es bereits. Je weiter wir von unserem eigenen Weg abkommen, umso mehr Kampf und Anstrengung begegnet uns. Umso unglücklicher und unzufriedener werden wir. Das ist doch im Grunde wundervoll. Voll clever durchdacht. Doch unser Verstand will es wieder besser wissen und noch ein paar Runden für uns drehen und es anderen beweisen und zeigen. Manche haben ja auch Freude beim Achterbahn fahren. Vielleicht kannst du es wie dein eigenes Lebensbarometer sehen. Und mal ehrlich, das Wetter sagt ja auch nicht, voll blöd heute regnet es. Die Sonne folgt dem Regen so wie der Regen der Sonne folgt. Nur Sonne würde hier vieles aussterben lassen und Regen lässt alles Gedeihen. Ist es nicht auch so bei uns Menschen? Manche Regenphase – nenne es gern deine Tränen, die gefloßen sind, hat uns Klarheit und Blüte für unser Leben gebracht. Hat die Wolken verziehen lassen und die Sonne konnte wieder scheinen. Manchmal schöner als zuvor. Also danke Regen! Lass es uns mal so sehen. Da kommen Regenwolken, wie schön. Mal sehen was dieses mal erblühen wird. Ich bin bereit.

Alles fließt permanent. Nichts steht still. Hör auf es aufhalten zu wollen mit deinem Verstand. Dein Leben möchte dir helfen. Es möchte dir zeigen, das du bitte einen anderen Weg wählen sollst. Wehrst du dich noch oder traust du dich schon? Hast du Vertrauen in das Leben? Glaubst du es möchte dir schaden oder dir helfen? Egal welche Wahl du treffen wirst – du wirst Recht haben!

Du bist hier, weil dein Leben durch dich gelebt werden möchte. Bist du bereit für dieses Leben? Bist du bereit für dein Leben?

Es ist Zeit für eine neue Welt! Diese Welt beginnt in dir.

Du bist genug!

Kategorie: Mentale Gesundheit. Transformation der Angst.
Lesezeit: ca. 5 Minuten

Tagein, Tagaus haben wir Angst. Es scheint als gäbe es keinen einzigen Tag in unserem Leben, an dem wir uns nicht vor irgendetwas zu fürchten scheinen.

Wir haben Angst etwas falsch zu machen. Im Job. In der Beziehung. Mit unseren Kindern. Mit unseren Eltern. Wir haben Angst abgelehnt zu werden. Angst davor nicht richtig zu sein – was auch immer das wirklich heißt. Und darin steckt by the way eine sehr schöne Ambiguität. Wir haben Angst, wenn wir etwas Neues ausprobieren, zu scheitern. Angst es nicht richtig zu machen, es nicht zu können. Selbst wenn das in der Natur des Spiels und des Ausprobieren liegt. Denn wir können noch nicht erahnen, wohin es uns wirklich führen wird und das macht unserem Verstand Angst. Er kann dann nicht kontrollieren. Mag er nicht. 😉

Die Angst zu verlieren

Wir haben Angst zu verlieren. Sei es auch hier der Job, der Partner, die Partnerin. Und ist es bei alldem nicht paradox, dass wir vor so vielen Dingen Angst haben sie zu verlieren. Doch die Angst selber zu verlieren, die fürchten wir nicht.

Ich habe da mal eine Frage: Ist verlieren, schlichtweg in einer seiner Ausdrucksformen betrachtet, nicht auch eine Form des Loslassen lernen? Möchte uns das Leben vielleicht, in dem es uns immer wieder Momente des scheinbaren verlieren schenkt, uns einfach nur darin schulen zu Vertrauen? Damit wir anfangen uns hinzugeben, um zu lernen, die Bedeutungen, die wir jedem einzelnen Moment geben, einfach fallen zu lassen? Sind nicht so viele dieser Momente, aus der einzelnen Situation heraus genommen und in der Ganzheit betrachtet, häufig nicht sogar Geschenke für unser Leben gewesen? Entscheidungen, die das Leben sozusagen für uns gefällt hat, weil wir uns noch nicht selber getraut haben, aber im Grunde bereit dafür waren?

Es liegt in der Natur der Angst den Fokus im Filter dessen zu setzen. Die Angst versucht so das zu vertuschen, was wir selber nicht fühlen oder für wahr haben wollen. Sie meint es im Grunde gut mit uns und möchte uns helfen. Sie versucht uns von dem inneren Schmerz zu beschützen und abzulenken. Für den wir zahlreiche, enorm kreative und vor allem unbewusste Verhinderungs- und Vermeidungsstrategien entwickelt haben.

Das Leben möchte dir nur helfen

Ich möchte es ohne Umwege kurz machen und dich dazu einladen bei dir selber hinzuschauen: Ich sage: Hinter der Angst etwas oder jemanden zu verlieren steht unsere eigene Furcht nicht genug zu sein. Denn wir fangen an uns zu vergleichen. Wenn jemand besser, erfolgreicher, schöner, schlanker, sportlicher, wohlhabender, gesünder – was auch immer du für dich im Vergleich heranziehst, ist, mündet all das in der Quelle nicht genug zu sein.

So lass uns einmal genauer hinschauen: Solange du in dieser Angst lebst, solange du selber von dir glaubst nicht genug zu sein, wird es da draußen immer wieder Gefahren geben, die dein Fundament bröckeln lassen werden. Und so die deine Angst weiter füttern. Und es wird immer mehr Beweise dafür geben. Du wirst immer mehr Prozesse führen mit dem Versuch nicht zu verlieren. Doch möchte dir das Leben die ganze Zeit nur helfen. Das Leben möchte dir dabei helfen zu erkennen, dass du genug bist. Denn du bist bereits. Du musstest nichts wirklich dauerhaft anstrengendes Tun, um einfach zu sein.

Hey, schau mal genau hin: Du bist am Leben! An diesem Umstand hat by the way dein Verstand schonmal keine Aktien dran. Denn Leben erschafft nicht dein Verstand. Leben erschafft die körperliche Intelligenz. Lass den Schmerz fließen und hör auf ihn festzuhalten, indem du permanent deine Umgebung kontrollierst und delegierst. Die Welt braucht dich! Das Leben braucht dich. DEIN Leben möchte einfach gelebt werden. Durch dich. Lass es zu.

Setze dich also hin! In der Stille mit dir und schließe Frieden. Schließe Frieden mit dieser Angst. Schließe Frieden mit deiner eigens herbeigeführten Illusion einer Furcht. Schließe Frieden damit, dich immer wieder selber auf die Anklagebank in den Vergleich gesetzt zu haben. Schließe Frieden damit, dass du selber all diese Prozesse eingeleitet und durchgeführt hast. Das keiner außer dir das immer wieder erschaffen hat. Und das ist okay. Denn du hattest Angst. Du hattest Angst davor, indem du etwas oder jemanden verlierst, den (unbewussten) Beweis dafür zu bekommen nicht genug zu sein.

Angst ist kein guter Ratgeber

Weißt du was das Allerverrückteste dabei ist? Das die Angst selbst die Kontrolle über dein Verhalten übernimmt und du dann aus der Angst heraus handelst und die Angst dadurch real wird. Die Angst erschafft sich durch dich in der Außenwelt selbst. Angst ist kein guter Ratgeber.

Und du wolltest doch nur den Beweis dafür, dass es nicht stimmt. Nur solange du selber nicht daran glaubst, wie soll dein Spiegel im Außen es dir zeigen? Denn wenn du traurig in den Spiegel blickst, wie soll dein eigenes Spiegelbild dich dann anlächeln können? In dem Moment, in dem du lächelst, kehrt dein Lächeln zurück. In dem Moment, wo du erkennst und fühlst und lebst dass du genug bist, werden all die Mauern fallen, die du selber errichtet hast. Und du kannst in deiner vollen Kraft strahlen. Für dich, für dein Leben und für all die Menschen da draußen, denen du dann zeigen wirst, dass sie genug sind. Genauso wie du…